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21.06.2009

Jahrfeier, Sprachkurs und Bierfest

Illertissen (ch) - Beim Stammtisch des Freundeskreises im Bahnhofhotel nahm Vorsitzender Dr. Karl-Heinz Brunner Bezug auf die Anregung von Emilie Asam, im leer stehenden Raum des Elbogen-Museums eine Klöppelstube einzurichten. "Da könnten wir nicht nur zeigen, wie Egerländer Batzerlstrümpfe gefertigt wurden, sondern an alte Handwerkstraditionen erinnern", hatte sie betont.

Mit Wanderschauen Interesse wecken

Nach Vorschlägen Dr. Brunners waren die Anwesenden der Auffassung, dass das momentan recht geringe Interesse an der Elbogen-Sammlung durch Wechselausstellungen oder themenbezogene Wanderschauen gesteigert werden könnte. Auch Leihgaben von religiösen Gegenständen oder schönem Porzellan wären denkbar. Zur Sprache kam die Zusammenarbeit mit ehemaligen Egerländern, die in Neu-Ulm leben, und die Information der örtlichen Schulen.

Beim Jubiläum "Zehn Jahre Partnerschaft mit Elbogen", das das Partnerschafts-Komitee am 3. Oktober feiert, will sich die Egerländer Gmoi musikalisch beteiligen und auch eine Woche darauf beim dreitägigen Bierfest in Elbogen, bei dem deutsche und tschechische Brauereien ihren Gerstensaft anbieten, mit dabei sein.

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Wilfried Läbe soll beim nächsten Stammtisch referieren

Beim nächsten Stammtisch soll ein Anfänger-Sprachkurs mit der Tschechisch-Lehrerin Johanna Franik stattfinden, und beim übernächsten der Vortrag von Wilfried Läbe über den Wandel im letzten Jahrhundert und das gemeinsame kulturelle Erbe der Tschechen und Sudetendeutschen. Dieser Beitrag musste diesmal ausfallen, weil der Referent im Autobahn-Stau stecken geblieben war.

Als Ersatz verlas Dr. Brunner einen Aufsatz von Karl Kern, in dem die Behauptung widerlegt wurde, dass den Tschechen, Polen, Serben und anderen Bevölkerungsgruppen im alten Österreich keine Freiheiten zugestanden worden seien.

Sie hatten im Gegenteil weitaus mehr Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten als die nationalen Minderheiten in der späteren Tschechoslowakei, heißt es in dem Aufsatz. Das wurde durch die Richtlinien im Reichsvolksschulgesetz von 1869 deutlich, steht dort weiter.

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