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25.07.2010

Jetzt heißt's Verantwortung übernehmen

Das sind die besten Absolventen der Uli-Wieland-Schule: Angelo Lo Cario, Veronica D'Amico, Pascal Ouzzine, Tülay Tarakcilar, Sarah Heil, Raphael Scharpf, Jennifer Schneider, Maximilian Bösche, Mustafa Kcak, Michael Zeh, Stefanie Müller, Ercan Kara und Bianca Aschmer. Foto: Ursula Katharina Balken
Bild: Ursula Katharina Balken

Vöhringen Mit einem gut geschnürten Paket, gefüllt mit guten Ratschlägen und Wünschen, sind Jugendliche der Uli-Wieland-Schule nach Abschluss ihrer Prüfungen jetzt entlassen worden. In einer Feierstunde in der Aula erklärte Schulleiter Rektor Werner Zanker, jetzt stünden die Schüler an der Schwelle zu einer gravierenden Veränderung im Leben. Für diese jungen Menschen auf dem Weg zum Erwachsenwerden heiße es nun, "Verantwortung zu übernehmen".

In diesem Jahr gab es an der Uli-Wieland-Schule ein Novum. Erstmals wurden auch Schülerinnen und Schüler aus der Praxisklasse verabschiedet, die im zu Ende gehenden Schuljahr eine Premiere hatte. In seiner Rede bezog sich Rektor Zanker auf das Titelbild des ausliegenden Programms. Es zeigt Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem für sie typisch erhobenen Zeigefinger, der auf das Schulleben bezogen zu einer Art "Jetzt-wird-es-ernst-Finger" werde. Der Satz "jetzt beginnt der Ernst des Lebens" begleite Kinder und Jugendliche vom Kindergarten an.

Nach Abschluss der Schulzeit machten sich bei den Absolventen neben Freude und Erleichterung vielleicht auch ein wenig Verunsicherung und sogar ein bisschen Angst bemerkbar. Aus dem Gleichmaß schulischen Lebens warten jetzt Unbekanntes und Neues. "Aber es gibt keinen Grund ängstlich zu sein", ermunterte Zanker. Die Schule habe versucht, nicht nur Verhaltensbeispiele und Entscheidungshilfen zu vermitteln, sondern auch Hilfe für das Leben wie Pünktlichkeit, Höflichkeit, Zuverlässigkeit und Respekt vor der Meinung anderer.

Zweiter Bürgermeister Ludwig Daikeler sagte, dass es nicht nur darum gehe, "fachliche Kompetenz zu erwerben, sondern auch soziale und persönliche Kompetenz". Die scheidende Elternbeiratsvorsitzende Susanne Barth sieht die jungen Menschen jetzt auf sich selbst gestellt. Jetzt beginne meist eine Ausbildung und eine neue Aufgabe, an der man reifen kann.

Jetzt heißt's Verantwortung übernehmen

Die Lehrer der Uli-Wieland-Schule werden den Satz ihrer Schulsprecher "es war eine schöne Schulzeit" mit Freude vernommen haben. Bianca Aschmer, Michael Böckeler, Julia Stahl und Heike Lesniarek bedankten sich mit kleinen Präsenten bei ihren Klasslehrern. Sie verglichen die Schulzeit mit der Tour de France. Die 7. und 8. Klassen nannten sie die Bergetappen, aber die Königsetappen waren die 9. und 10. Klassen.

Konrektor Thomas Pelikan meinte: "Für manche ist es schon etwas Besonderes, wenn sie eine Zeit lang regelmäßig ihre Aufgaben machen, sich intensiv auf Proben vorbereiten und im Unterricht nicht stören." In der Konsequenz bedeute dies aber, dass das Besondere zum Unerreichbaren werde.

Ausgezeichnet

Angelo Lo Cario, Veronica D'Amico, Pascal Ouzzine, Tülay Tarakcilar, Sarah Heil, Raphael Scharpf, Jennifer Schneider, Maximilian Bösche, Mustafa Kcak, Michael Zeh, Stefanie Müller, Ercan Kara und Bianca Aschmer wurden für gute Leistungen mit Buchgutscheinen ausgezeichnet, die von der Sparkasse, VR-Bank sowie von den Wieland-Werken stammen. Die Abschlussfeier wurde von Schülern des Kirchenchores, vom "gerappten" Zauberlehrling (nach Goethe), von Shamin Sara Königer mit einem indischen Tanz und von Raphael Kürner mit einem Gitarrensolo gestaltet.

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