Newsticker

Wegen Corona: CDU-Spitze verschiebt Parteitag zur Vorsitzendenwahl ins nächste Jahr
  1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. Johann Unglert führt nun die CSU

Versammlung

14.04.2015

Johann Unglert führt nun die CSU

Das ist der neue Vorstand des CSU-Ortsverbands Winterrieden (von links): Manfred Frank, Markus Grauer, Johann Unglert und Andreas Zoller.
2 Bilder
Das ist der neue Vorstand des CSU-Ortsverbands Winterrieden (von links): Manfred Frank, Markus Grauer, Johann Unglert und Andreas Zoller.

Beim Ortsverband der Christsozialen in Winterrieden stellt sich Leonhard Martin nicht mehr als Vorsitzender zur Verfügung

Beim CSU-Ortsverband Winterrieden geht eine Ära zu Ende. Nach insgesamt 22-jährigem Wirken im Vorstand – vier Jahre als Zweiter und 18 Jahre als Erster Vorsitzender – stellte sich Leonhard Martin aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl. „Du bist ein Vorbild für uns“, würdigte der ehemalige Landtagsabgeordnete Josef Miller Martins Engagement. Zum Nachfolger wählten die Besucher der Ortsversammlung Johann Unglert und als seinen Stellvertreter Markus Grauer.

In einem umfassenden Bericht zählte Martin die wichtigsten Veranstaltungen seiner Amtszeit als Vorsitzender auf. Als größtes Ereignis seit Bestehen des Ortsverbands nannte er die am 29. Juni 1998 in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Winterrieden organisierte Auftaktveranstaltung für die Bundestagswahl mit dem damaligen Bundesfinanzminister Theo Waigel. Rund 1700 Besucher, darunter hochkarätige Gäste, seien damals nach Winterrieden gekommen.

Auch die im September 2003 zusammen mit der katholischen Landjugend im Ort veranstaltete Podiumsdiskussion „Jugend fragt – Politiker antworten“, die im Mai 2013 organisierte Veranstaltung zum Thema „Strompreiserhöhungen und kein Ende“ sowie weitere Aktivitäten könne der Ortsverband als Erfolge verbuchen. Viele Teilnehmer gab es auch bei Stadtführungen in Memmingen und bei Besuchen der Allgäuer Zeitung in Kempten, des Ziegelwerks Klosterbeuren und anderer Firmen in der Region sowie bei verschiedenen Familien- und Naturwanderungen in der Umgebung, berichtete Martin. Während seiner Amtszeit habe der CSU-Ortsverband Winterrieden insgesamt acht Regionalkonferenzen mit fruchtbaren Diskussionen organisiert. Gemeinsam mit seinem Vorstand habe er im Vorfeld von drei Kommunalwahlen in Winterrieden reibungslos verlaufene Nominierungsversammlungen abgehalten. Leider gestalte sich die Suche nach geeigneten Kandidaten für den Gemeinderat immer schwieriger, bedauerte Martin. Der CSU-Ortsverband mische sich nicht in die Gemeindepolitik ein. Vielmehr sehe er sich als Bindeglied und Vermittler zwischen der Politik und deren Mandatsträger sowie der Gemeinde.

Großen Dank sprach der scheidende Vorsitzende dem langjährigen Landtagsabgeordneten Josef Miller aus. „Er hat sich enorm für unsere Gemeinde eingesetzt, nicht nur bei der Finanzierung der neuen Orgel für St. Martin.“ Obwohl die offizielle Gründungsversammlung am 29. März 1965 stattgefunden habe, sei der Winterrieder CSU-Ortsverband älter, hat Martin recherchiert. In den Jahren 1947 bis 1965 gehörten Winterrieder Bürger dem damaligen Kreisverband Illertissen an. Die Chronik verzeichne bisher drei Ortsvorsitzende: von 1947 bis 1972 Josef Braunmiller, von 1972 bis 1997 Josef Ströhm sowie von 1997 bis 2015 Leonhard Martin.

„Demokratie kommt von unten“, sprach Bürgermeister Hans-Peter Mayer dem Ortsverband den Dank der Gemeinde aus. Als sein vorrangiges Ziel nannte der neu gewählte Vorsitzende Johann Unglert eine intensive Werbung neuer Mitglieder, mit der die derzeitige Zahl von derzeit 17 deutlich aufgestockt werden soll.

In seinem Referat ging Josef Miller auf aktuelle politische Themen ein, darunter die Asylpolitik, die Pkw-Maut, die Mütter- sowie die vorgezogene Altersrente.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren