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Neu-Ulm

26.01.2019

Jugendliche verabreden sich zur Massenschlägerei

Ein Autofahrer hat auf Höhe der Anschlussstelle Friedberg auf der A8 einen Lkw geschnitten - und damit einen Unfall verursacht.
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Am Freitag mussten Polizeikräfte aus der ganzen Region nach Neu-Ulm ausrücken. Der Grund: Zwei Jugendgruppen wollten sich schlagen.

Großeinsatz der Polizei in Neu-Ulm: Am Freitagnachmittag erhielt die Polizeiinspektion Neu-Ulm einen Hinweis, dass sich im Bereich des ehemaligen Landesgartenschaugeländes gegen 15 Uhr zwei Gruppen Jugendlicher zu einer Schlägerei verabredet hätten. Daraufhin wurde der Nahbereich mit mehreren Streifen der Neu-Ulmer Polizei sowie Unterstützung benachbarter Dienststellen und Hundeführer des Polizeipräsidiums Ulm intensiv bestreift. Nachdem keine Jugendgruppen festgestellt wurden, konnte der Einsatz beendet werden. Doch kurz darauf ging es erneut los.

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Zweite Mitteilung: Schlägerei am Busbahnhof in Neu-Ulm

Am späteren Nachmittag ereilte die Polizeiinspektion Neu-Ulm eine weitere Mitteilung, wonach am Busbahnhof eine Auseinandersetzung zweier größerer Jugendgruppen drohen würde. Daraufhin fuhren neben mehreren Streifen der Neu-Ulmer Polizei weitere Unterstützungskräfte der Autobahnpolizei Günzburg, Polizei Weißenhorn sowie Streifen der operativen Ergänzungsdienste zum Busbahnhof. Noch vor Eintreffen flüchteten die Jugendlichen in unterschiedliche Richtungen, heißt es im Polizeibericht.

Jugendlicher hatte ein Messer dabei

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten im Bereich der Ringstraße noch mehrere Jugendliche angetroffen werden. Bei einem aus dieser Gruppe konnte ein sogenanntes Einhandmesser aufgefunden und sichergestellt werden. Bei der späteren Befragung stellte sich heraus, dass es sich bei der Gruppe um eine derjenigen handelte, die sich ursprünglich auf 15 Uhr im ehemaligen Landesgartenschaugelände in Neu-Ulm verabredet hatten. Die jungen Leute wurden in Gewahrsam genommen und auf der Dienststelle ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Von den festgestellten Jugendlichen wurden zwei bei der vorausgegangenen Auseinandersetzung leicht verletzt. Offensichtlich wurden die beiden Verletzten von Angehörigen der gegnerischen, noch flüchtigen und bislang unbekannten Gruppe geschlagen.

Jugendliche verabreden sich zur Massenschlägerei

Hintergründe sind unklar, Ermittlungen dauern an

Derzeit sind die Tathintergründe sowie der genaue Tathergang am Busbahnhof noch unklar, meldet die Polizei weiter. Nähere Ermittlungen seien nötig, um den Sachverhalt zu erhellen. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgrund des aufgefundenen Messers wurde eingeleitet.

Die Polizeiinspektion Neu-Ulm bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall am Busbahnhof machen können, sich unter der Telefonnummer 0731/80130 zu melden. (AZ)

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