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Illertissen

29.10.2020

„Junge Künstler – Stars von morgen“: Die Bilanz des Illertisser Festivals

Junge Künstler aus dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München bringen ein Stück weit großes Musiktheater auf die Bühne im Kolleg.
Bild: Regina Langhans

Plus So fällt die Bilanz der Konzertreihe „Junge Künstler – Stars von morgen“ in Illertissen aus. Das Festival hat sich mit Corona arrangiert.

Mit dem erfolgreichen Ende des Festivals „Junge Künstler – Stars von morgen“ klingt für den Kulturorganisator Fritz Unglert heuer das Veranstaltungsjahr aus. Häufig bildete in den Vorjahren eine vorweihnachtliche Veranstaltung dafür den stimmungsvollen Abschluss. Doch mit Corona ist alles anders, sagt der Vorsitzende des Freundeskreises Kultur im Schloss.

Der Ausklang von „Junge Künstler – Stars von morgen“ in Illertissen ist besonders

Einen besonderen Ausklang sieht Unglert dennoch, indem er nicht ohne Stolz auf die acht Veranstaltungen des drei Wochen währenden Festivals verweist. „Das ist keine Selbstverständlichkeit, wir haben es aber hinbekommen.“ Denn auch hierbei hatte das Covid-19-Virus dazwischengefunkt. Fünf Konzerte erfuhren Programmänderungen, wobei die Regensburger Domspatzen ihr Konzert in der Kollegskirche komplett absagten. Erfreulich dagegen, dass wegen großer Nachfrage beim Harfenkonzert Xavier de Maistres, der Künstler, zu zwei aufeinanderfolgenden Kirchenkonzerten bereit war. Wie bei den anderen Konzerten, die ausschließlich im Festsaal des Kollegs stattfanden, musste sich der Veranstalter wegen der Abstandsregeln auf weitaus weniger als die Hälfte der regulären Plätze beschränken.

Ein finanzielles Resümee der Illertisser Konzertreihe stehe noch aus

Daher wurde auf den Barocksaal und die Historische Schranne als kleinere Säle ganz verzichtet. Unglert sagt, das finanzielle Resümee stehe noch aus, doch zum derzeitigen Stand sei er zufrieden. Das Festival wird vom Kultusministerium, Bezirk, Landkreis und der Stadt mit Zuschüssen unterstützt wie von Illertisser Sponsoren. Nicht zu vergessen die Beiträge der 350 Mitglieder. Dass es in gewohnter Weise stattfand, verdanke er den Ehrenamtlichen des Freundeskreises, die auch fürs Umsetzen der Hygieneregeln bereitstanden.

Ob das Festival nächstes Jahr seine achte Auflage erfährt, sei völlig offen, so der Initiator: „Um langfristig zu planen, muss erst mal das Coronavirus besiegt sein.“ Weil es nicht danach aussehe, will Unglert, der Vorabbuchungen von über einem Jahr gewöhnt ist, sich auf nichts festlegen. Vier Termine gebe es im ersten Halbjahr, inwieweit sie stattfinden können, werde sich zeigen, sagt er. Dabei handele es sich um eine Opern- und Operetten-Gala unter anderem mit Elke Kottmair (22. Januar), ein Oboenkonzert mit Albrecht Mayer (28. Februar), ein Klarinettenkonzert mit Sabine Meyer (20. März) sowie den Auftritt des Varian Fry Quartetts der Berliner Philharmoniker (17. April).

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