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Gemeinderat

04.08.2011

Kanalanschluss für Brünnelesweg und Weiherweg beschlossen

Der Brünnelesweg verläuft im Osten bergabwärts, sodass nicht alle Häuser an den Kanal angeschlossen sind und nun eine Druckentwässerung erhalten können.
Bild: Foto:lor

Mehr Informationen bei Anliegerversammlung

Osterberg Nach dem einstimmigen Beschluss, noch fehlende Häuser am Brünneleswegs in Osterberg sowie in Weiler die Ecke Bergstraße/Weiherweg an die gemeindliche Abwasserversorgung anzuschließen, wird eine lange gehegte Absicht Realität. Für beide Bauvorhaben sind 95000 Euro veranschlagt.

Hubert Jellen vom gleichnamigen Ingenieurbüro hatte einen Kostenplan aufgestellt für die 250 Meter lange Strecke von der Bergstraße in den Weiherweg. Einen Bauentwurf gab es bereits 1992, unter anderem war ein Freigefällekanal bei dem bergigen Gelände angedacht worden. Nun aber schlossen sich die Räte der Empfehlung des Planers an, im Spühlbohrverfahren die Rohre für ein Druckentwässerungssystem zu legen. Parallel dazu soll eine neue Wasserleitung in die Erde kommen.

Auch das Vorhaben, die sechs noch verbliebenen Anwesen am Brünnelesweg an den öffentlichen Abwasserkanal anzuschließen, ist nicht neu und soll jetzt endgültig möglich gemacht werden. Auch hier wurde die Überlegung eines Freispiegelkanals verworfen. Drei Anlieger sollen über eine Druckentwässerung an den bestehenden Abwasserkanal angeschlossen werden. Zwei weitere sind in ihrer Entscheidung noch offen, für das am äußersten Ortsrand liegende Haus erscheint die Druckentwässerung am wenigsten attraktiv. Mit etwas Glück und im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung könnten beide Baumaßnahmen noch in diesem Jahr durchgezogen werden, reagierte Jellen auf den Wunsch des Gemeinderats. Martin Rogg argumentierte, den dabei erhofften Preisvorteil nicht verschenken zu wollen. Bürgermeister Klaus Seidler plant eine Anliegerversammlung für beide Baumaßnahmen, wobei auch über die, auf die Anlieger zukommenden Kosten gesprochen werden soll. Nachdem der interne Rechnungsprüfungsausschuss die Jahresrechnungen 2008 und 2009 überprüft und die Kämmerin Claudia Pfisterer zu den Fragen Stellung genommen hatte, gab das Gremium seine Entlastung.

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