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Jahresversammlung

03.03.2015

Kein zusätzliches Wasserkraftwerk für die Iller

Der Vorstand des Fischereivereins Altenstadt (von links): Vorsitzender Dietmar Wagner, Günther Bartenschlager, Patrick Wagner, Thomas Höss, Elvira Wagner, Wolfgang Schlegel, Hans Waibel und Jürgen Kohler. Nicht auf dem Bild sind Günter Bäurle, Daniel Manzer und Max Liedel.
Bild: Zita Schmid

Altenstadter Fischereiverein diskutiert über geplantes Werk bei Dietenheim. Vorstand bestätigt

Beim Fischereiverein Altenstadt bleibt alles, wie es war – zumindest, wenn es um den Vorstand geht. Während der Jahresversammlung im Landgasthof Fischer wurden alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. So führt Dietmar Wagner als Vorsitzender auch die nächsten zwei Jahre die Geschicke des Vereins. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Günter Bäurle. Die Vereinsfinanzen verwaltet Jürgen Kohler. Schriftführerin im 122 Mitglieder umfassenden Fischereiverein ist Elvira Wagner. Die Fischerjugend betreut Jugendwart Daniel Manzer. Gewässerwart ist Günther Bartenschlager. Als sein Stellvertreter fungiert wieder Patrick Wagner. Ins Amt des Beisitzers wurden Hans Waibel, Max Liedel, Wolfgang Schlegel und Thomas Höss gewählt.

„Ein mit sehr viel Arbeit, aber auch mit sehr viel Spaß verbundenes Angeljahr liegt hinter uns“, erläuterte Vorsitzender Wagner in seinem Jahresrückblick. Als besondere Höhepunkte erinnerte er an das Königsfischen, das inzwischen über die Ortsgrenzen hinaus bekannte Fischer-Spezialitätenfest oder die Teilnahme am Weihnachtsmarkt.

Wagner erklärte zudem, dass die von den Fischern im Frühjahr 2012 übernommenen Dattenhauser Weiher in den vergangenen Jahren rekultiviert und wieder mit Leben gefüllt worden seien. Beim Weiberfasching sei das Gewässer sogar als „Dattenhauser Fruchtbarkeitswasser“ bezeichnet worden, bemerkte er schmunzelnd. Tatsächlich sei das Abfischen im vergangenen Jahr zügig und erfolgreich verlaufen.

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Große Bedenken äußerte der Vorsitzende bezüglich des geplanten Schachtkraftwerkes bei Dietenheim. „Durch eine Genehmigung dieses Vorhabens sehe ich die Illerrenaturierung, die wir alle anstreben, für die nächsten Jahrzehnte behindert, wenn nicht gar aussichtslos“, sagte Wagner. Auch Bürgermeister Wolfgang Höß griff das Thema auf. Er gab zu bedenken, dass der für die Energiegewinnung vorgesehene Illerabschnitt im gesamten Illerverlauf die geringste Restwassermenge im Mutterbett aufweise. Die Iller sei hier „ausgeluscht bis zum Anschlag“ und einer weiteren Wasserkraftnutzung müsse eine klare Absage erteilt werden. Höß forderte ein sinnvolles Gesamtkonzept für die ganze Iller.

Für die Jugendgruppe, die inzwischen zwölf Mitglieder umfasst, soll 2015 außerdem ein Mannschaftszelt erworben werden, da die Nachwuchsfischer auch an überregionalen Veranstaltungen teilnehmen wollen. (zisc)

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