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Kellmünz

13.10.2018

Kellmünz: Darf hier bald gebadet werden?

Die Iller bei Kellmünz soll attraktiver gestaltet werden.
Bild: Armin Schmid

Im Gemeinderat ging es um einen Strand und eine Kiesinsel. Was es damit auf sich hat.

Schwimmen in der Iller? Was zunächst seltsam klingt, könnte bei Kellmünz bald Realität werden, denn die Rätegemeinschaft will sich dem Leader-Projekt „Kulturlandschaft Untere Iller erleben“ anschließen. Darin geht es unter anderem darum, einen Zugang zur Iller mit Bademöglichkeit zu schaffen.

Laut Bürgermeister Michael Obst soll die Iller beim Seefeld attraktiver gestaltet werden. Durch das Abflachen der Uferkante könnte in der Iller eine Kiesinsel entstehen und am Ufer ein Strand angelegt werden, hieß es.

Ein zweites Projektmodul wäre eine Erlebnisrunde namens „Römer in Kellmünz“. Besucher sollen dabei die römische Vergangenheit der Marktgemeinde mit dem Fahrrad erleben können. Da Kellmünz an mehreren Fahrradwegen, wie dem Illerradweg liegt, wäre dies laut Obst eine ideale Kombination. Eine Übersichtstafel am Rathaus, die aus Kostengründen bislang nicht angeschafft wurde, könnte dem Bürgermeister zufolge ebenfalls im Rahmen des Projekts gefördert werden.

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Der Fluss soll attraktiver werden

Geplant ist wohl auch eine Sanitäranlage am Kellmünzer Baggersee. Die Toiletten sollen sowohl für Badegäste des Sees, Teilnehmer des alljährlichen Motorradtreffens sowie für Nutzer des Illerradwegs zur Verfügung stehen.

Die Kostenschätzung für alle drei Vorhaben beläuft sich auf rund 110000 Euro. Rund 30 Prozent, also rund 33000 Euro, wäre der Finanzierungsanteil, den die Marktgemeinde zum Leader-Projekt beisteuern müsste.

Den Bau der Sanitäranlage schätzten die Räte als unproblematisch ein, aufwendig sei eher der Unterhalt und die Pflege, hieß es im Gremium. Der Bürgermeister erläuterte, dass ein Förderantrag in diesem Jahr ohnehin nicht mehr möglich sei. Man werde zur zweiten Förderrunde 2019 einsteigen.

Die Markträte Christian Saueressig und Manfred Funke sprachen sich für die Umsetzung des Projekts aus. Rat Norbert Zucktriegel meinte, man solle Dinge wie die Sanitäranlage erst mit Vereinen oder dem Motorradclub abstimmen. Das Ratsgremium sprach sich einstimmig für die Teilnahme am Leader-Projekt aus. Die einzelnen Aspekte werden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.

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