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Kellmünz

30.10.2019

Kellmünz will sich nicht an Lärmgutachten beteiligen

Mehrere Orte im Illertal wollen sich gemeinsam für ein Tempolimit auf der A7 einsetzen. Es soll den Verkehrslärm verringern.
Bild: Oliver Berg, dpa

Einige Orte im Illetal wollten sich gemeinsam für ein Tempolimit auf der A7 einsetzen. Ein Gutachten soll zeigen, wie laut es durch den Verkehr wirklich ist.

Ein Tempolimit auf der A7 soll den Bürgern in den an der Autobahn gelegenen Orten etwas mehr Ruhr verschaffen. Illertissen, Altenstadt und Kellmünz hatten sich zusammengetan, um sich gemeinsam für eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzusetzen.

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Kellmünz soll sich mit 3000 Euro beteiligen

Der Kellmünzer Markgemeinderat tut sich mit der Beteiligung an dieser Initiative sichtlich schwer. Mit hauchdünner Mehrheit hat sich der Marktgemeinderat während einer Sitzung im Mai dieses Jahres dazu entschlossen, einen Grundsatzbeschluss für eine angestrebte Geschwindigkeitsreduzierung auf dem betreffenden Autobahn-Teilstück an der A7 zu fassen. Eine Kostenbeteiligung an einem erforderlichen Lärmgutachten haben die Räte nun aber – mit ebenfalls hauchdünner Mehrheit – abgelehnt. Es ging um eine gemeinsame Verkehrserhebung der Kommunen Illertissen, Altenstadt und Kellmünz. Im ersten Schritt sollte eine gemeinsame Verkehrs- und Lärmuntersuchung im Bereich der A7 und der Staatsstraße 2031 in Auftrag gegeben werden. Jede Gemeinde hätte die Möglichkeit die genaue Anzahl und Örtlichkeit der Messstellen selbst festzulegen. Die Kosten für eine Verkehrs- und Lärmuntersuchung würden für Illertissen, Altenstadt und Kellmünz laut Angebot bei rund 15000 Euro liegen. Kellmünz hätte laut Kostenaufteilungsvorschlag rund 3000 Euro davon zu tragen.

Bürgermeister Michael Obst wies noch darauf hin, dass man die Daten aus der Verkehrsuntersuchung für weitere Wohnbauprojekte vermutlich ohnehin benötigen werde. Marktrat Cristian Kuhn räumte der Initiative zur Geschwindigkeitsreduzierung geringe nur sehr Erfolgschancen ein: „Das hat bisher noch nie geklappt.“ Nun bleibt abzuwarten, wie sich die Ratsgremien in Illertissen und Altenstadt positionieren.

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