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24.10.2020

Kellmünzer Blumendieb schlägt wieder zu

Hier hat der Kellmünzer Pflanzendieb zugeschlagen.
Bild: Zita Schmid

Entwendet wurden Silberdraht-Pflanzen

In Kellmünz geht wieder ein Blumendieb um. Bereits 2017 wurden von einer unbekannten Person aus den drei gemeindlichen Blumenkübeln nahe des ehemaligen Sudhauses an der Staigstraße wiederholt frisch eingepflanzte Blumen gestohlen. Damals wurden mehrere Erika, Stiefmütterchen und Currykraut entwendet.

Aktuell sind es bislang neun Silberdraht-Pflanzen, die mit den Wurzeln herausgehoben und mitgenommen wurden. Nur noch die runden, leeren Pflanzlöcher sind zu sehen. Bei Monika Gschwind ist die Verärgerung groß. Die Kellmünzerin pflegt die Pflanzkübel, die als blumiger Blickfang den Straßenbereich schmücken, seit mehreren Jahren ehrenamtlich. Wie Gschwind erzählt, hätte 2017 der Blumenklau aufgehört, nachdem unsere Redaktion darüber berichtet hatte.

Damals wie heute habe der Täter oder die Täterin keine Spuren hinterlassen und sei gezielt vorgegangen, berichtet Gschwind weiter. Wieder habe es keine verstreute Erde neben den Kübeln gelegen. Die Person muss also ein Behältnis dabei gehabt haben, um die Pflanzen unmittelbar nach dem Herausnehmen dort unterzubringen. „Es sind wieder nur bestimmte Pflanzen ausgesucht worden, andere Blumen blieben unberührt“, sagt Gschwind. Hier habe sich also abermals jemand ganz unverfroren und gezielt „bedient“. Die neun Silberdraht-Pflanzen haben keinen großen materiellen Wert. Trotzdem ist jemand das Risiko eingegangen, sie zu stehlen. Für Gschwind stellt sich damit auch die Frage: „Wer hat es nötig, das zu tun?“. (zisc)

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