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18.01.2020

Kettershauser Störche sollen umziehen

Das Storchennest auf dem Dach des Kettershauser Kindergartens soll weichen. Künftig sollen die Tiere außerhalb des Dorfes nisten.

Am bisherigen Platz gibt es nämlich ein Problem

Das Storchenpaar auf dem Dach des Kettershauser Kindergartens soll umgesiedelt werden. Darüber diskutierte der Kettershauser Gemeinderat bereits im Juli vergangenen Jahres.

Wie berichtet, schädigen die Hinterlassenschaften der Vögel das Dach, sodass es unter anderem bereits wiederholt zu einem Wassereinbruch gekommen ist. Der betonierte Schlauchturm der Feuerwehr Kettershausen wurde damals als Option für einen neuen Standort angedacht. Bei der jüngsten Sitzung waren nun Masten im Gespräch, die errichtet werden sollen.

Auf Nachfrage erklärte Bürgermeisterin Susanne Schewetzky, dass die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Jagdpächter gerne mehrere Pfosten mit Nestern aufstellen möchte. Dies sollen sich außerhalb des Dorfes im Günztal befinden und dem Storchenpaar eine Auswahl für ihren neuen Horst bieten. Da bislang vom Storchenberater ein Hausdach innerorts empfohlen wird, soll das mögliche Errichten von Masten mit der Unteren Naturschutzbehörde abgeklärt werden. Den Störchen selbst gefällt es wohl in Kettershausen, denn sie sind auch über den Winter hiergeblieben.

Kettershauser Störche sollen umziehen

Einen kurzen Meinungsaustausch gab es bei der Sitzung betreffend Flexibus. Seit etwa zwei Monaten ist der Kleinbus im Raum Babenhausen unterwegs. Wir kürzlich berichtet, wurde die Zahl der prognostizierten Fahrgäste bislang nicht erreicht. Im Kettershauser Gemeinderat herrschte trotzdem positive Grundstimmung. Genutzt werde der Flexibus durchaus, meinte die Bürgermeisterin. Auch wenn erfahrungsgemäß ein „Anfang immer schwer“ sei. Wie berichtet, beträgt die staatliche Förderung im ersten Jahr 65 Prozent und sinkt jährlich stufenweise. Das durch die staatliche Förderung nicht abgedeckte Betriebskostendefizit wird zwischen dem Landkreis Unterallgäu und den beteiligten Gemeinden aufgeteilt, wobei der Landkreis 50 Prozent übernimmt. Genau 50,50 Euro hätte die Gemeinde für die rund eineinhalb Monate des vergangenen Jahres zahlen müssen, informierte Schewetzky bei der Sitzung. Rätin Julia Faulhaber regte zudem eine weitere Flexibus-Haltestelle am Riedmühlweg in Tafertshofen an. Diese soll angemeldet werden.

Ferner stand die Zuwendungsliste 2019 auf der Tagesordnung. Diese wurde vom Gemeinderat einstimmig angenommen. Laut Liste gingen gut 1700 Euro an Spenden für gemeindliche Einrichtungen ein. Vornehmlich von Banken erhielt die Schule 600 Euro, der Kindergarten 500 Euro. Der örtliche Obst- und Gartenbauverein spendierte die Sitzbank beim Spielplatz an der Schule im Wert von über 600 Euro.

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