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Osterberg

10.12.2018

Kindergarten Osterberg: Nun ist der Garten dran

Der Garten der Kindertagesstätte soll umgestaltet werden.
Bild: A. Schmid

Die Osterberger Kindertagesstätte wurde heuer nach einer Modernisierung neu eröffnet. Nun steht noch die Umgestaltung der Außenanlagen aus. Welche Vorschläge es gibt´.

Ein naturnaher, zu kreativem Spielen anregender Garten: Das ist eine Wunschvorstellung für die Kindertagesstätte in Osterberg. Nachdem das „Haus für Kinder“ in diesem Jahr nach einer Modernisierung neu eröffnet wurde, soll nun auch der Außenbereich umgestaltet und optisch aufgewertet werden. Elternbeiratsvorsitzender Mathias Dopfer und Kindergartenleiterin Jasmin Schropp stellten dem Osterberger Gemeinderat eine Entwurfsplanung vor.

Demnach soll der komplette Garten unter Einbeziehung der Terrassen neu gestaltet werden. Schropp sagte, dass die Krippenkinder einen eigenen Bereich mit altersgerechten Spielgeräten erhalten sollen. Dasselbe gilt für die älteren Kinder. „Wir wollen das mit vereinten Kräften angehen“.

Die Kindergartenleiterin sagte, dass sich die Eltern durch Eigenleistung in die Bauphase einbringen werden. Handlungsbedarf sei ohnehin gegeben. Der TÜV hat demnach einige Spielgeräte im Garten als sanierungsbedürftig eingestuft. Letztlich solle der Außenbereich eine Erweiterung des Hauses sein. Schon jetzt spielten die Kinder fast täglich draußen.

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Wichtig sei eine naturnahe Gestaltung. „Das soll als Ausgleich zum täglichen Umgang der Kinder mit Computer, Handy und Fernseher dienen und dem daraus folgenden Bewegungsmangel entgegenwirken.“ Geplant ist etwa ein großer Sandkasten für die älteren Kinder, dazu eine Rutsche oder Federwippe für unter Dreijährige. Möglichst wenige fertige Spielgeräte sollen angeschafft werden. Im Vordergrund sollen natürliche Elemente wie Hügel, Gruben oder Kieswege stehen. Zudem sollen Räume entstehen, um Material und Kinderwagen unterstellen zu können. Die vorhandene Pergola ist nicht mehr Bestandteil des Konzepts. Schropp betonte, dass mit Blick auf den Arbeitsaufwand ein pflegeleichter Garten entstehen soll, der ansprechend aussieht.

Unter Umständen könne der Garten auch ein Treffpunkt für die Gemeinde sein oder nach den Öffnungszeiten des Kindergartens als öffentlicher Spielplatz genutzt werden. Laut Bürgermeister Rainer Schmalle muss geprüft werden, ob eine solche Nutzung im Rahmen der Förderrichtlinien möglich ist. Gemeinderätin Sigrid Zanker gab zu Bedenken, dass es bei einer öffentlichen Nutzung zu Beschädigungen oder Glasscherben auf dem Boden kommen könne. Rat Wolfgang Berrens erkundigte sich, ob das Aufstellen des Maibaums noch möglich sein wird. Schmalle erläuterte, dass 2019 zunächst Erdarbeiten anstünden und das Aufstellen des Maibaums daher möglich sei. Mittelfristig sei zu überlegen, nicht einem anderen Standort den Vorzug zu geben.

Dopfer sagte, dass man mehrere Bauabschnitte einteilen und dadurch die Kosten auf mehrere Jahre verteilen könnte. Der Bürgermeister fügte an, dass die Gemeinde im Sanierungskonzept des Kindergartens bereits rund 40000 Euro für die Gestaltung des Außenbereichs eingeplant habe. Die vorliegende Entwurf würde allerdings rund doppelt so viel kosten. Als Basis-Konzept könne dieser Entwurf allerdings dienen. Der genaue Bauumgang soll Anfang 2019 festgelegt werden. Danach soll eine noch zu gründende Projektgruppe das Konzept bis zur Beschlussreife ausarbeiten.

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