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Osterberg

30.04.2019

Kirchenmusik bietet ein besonderes Hörerlebnis in Osterberg

Sopranistin Susanne Nestel und Organist Michael Jahn waren gemeinsam in Osterberg zu hören.
Bild: Zita Schmid

Bei dem Konzert in der Peter und Paul-Kirche ließen eine Sopranistin und ein Organist altes und zeitgenössisches Liedgut hören.

Mozart, Bach, Händel, Schubert – weltbekannte Namen aus der Musikgeschichte. Sie inspirierten die Menschen schon vor Jahrhunderten und verfehlen auch heute ihre Wirkung nicht. Beim Kirchenkonzert in der Osterberger Kirche Sankt Peter und Paul, das für die Besucher zu einem berührenden Musikerlebnis wurde, erklangen deren Melodien zur Ehre Gottes. Auch Stücke italienischer und französischer sowie zeitgenössischer deutscher Komponisten waren zu hören. Unter dem Titel „Laudamus te - Glanzstücke geistlicher Musik“ sangen und spielten die Sopranistin Susanne Nestel und der Organist Michael Jahn in dem mit Kerzen erleuchteten Kirchenrund.

Ave Maria in vier verschiedenen Varianten

Die klare, ausdrucksstarke Stimme, das ebenso gefühlvolle wie virtuose Orgelspiel und das präzise Zusammenspiel von beiden begeisterte die Zuhörer. Ihr Konzertprogramm gestalteten die Künstler von der Orgelempore und – mit Blickkontakt zu den Besuchern – auch vom Altarraum aus. Koloraturarien aus Mozarts C-Moll Messe, die einen Teil des Credos darstellen, bildeten den anspruchsvollen Einstieg. Passend zum Marienmonat Mai kamen die Zuhörer in den Genuss von vier verschiedenen Vertonungen von „Ave Maria“, nämlich von Caccini, Mascagni, Bach und Schubert. Die beiden letzteren sind wohl die bekanntesten und dürften für viele der Besucher einen Höhepunkt dargestellt haben.

Nachdem der Organist auf seinem Instrument mit dem Stück „Ronda alla celtica“ des zeitgenössischen Komponisten Hans-André Stamm eine virtuose Glanzleistung präsentierte, wurde es ruhiger. Mit traditionellen Abendliedern wie „Der Mond ist aufgegangen“ von Claudius und „Guten Abend, Gut Nacht“ von Brahms ging das abendliche Konzerterlebnis seinem Ende entgegen.

Lesen Sie auch: Brahms, Bach und das Bläser-Quartett in Bellenberg

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