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Kirchhaslach

06.11.2019

Kirchhaslacher Wallfahrtskirche bekommt Sitzbankheizung

Bald schon werden die Gläubigen aus Kirchhaslach in einer angenehm beheizten Wallfahrtskirche Gottesdienste feiern können.
Bild: Claudia Bader

Gottesdienstbesucher können sich auf die Sitzbankheizung freuen

Die Besucher der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Kirchhaslach müssen sich noch ein wenig gedulden. Bald schon werden sie die Gottesdienste in einer angenehm temperierten Kirche feiern können. Sowohl die laufende Sanierungsmaßnahme als auch der geplante Einbau einer Sitzbankheizung sind weit fortgeschritten. Die Kabel sind verlegt, es geht nur noch um den Anschluss der Heizung, informiert Kirchenpflegerin Daniela Helfer. Demnächst sollen die beheizbaren Auflagen für die Bänke im Kirchenschiff eintreffen.

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Die Bank wird nur warm, wenn sich jemand darauf setzt

„Das von der Sakristei gesteuerte Heizsystem wird mit Strom und natürlich energiesparend betrieben“, sagt die Kirchenpflegerin. Erst wenn sich jemand auf eine Bank setzt und damit den Kontakt mit der Auflage herstellt, wird diese warm. Auf Wunsch zahlreicher Gläubiger hatte die Kirchenverwaltung bereits im Jahr 2013 über den Einbau einer Heizung diskutiert und deshalb den entsprechende Antrag bei der Diözese gestellt. Diese forderte jedoch als Voraussetzung für diese Maßnahme die Erstellung eines Standsicherheitsgutachtens der Wallfahrtskirche, berichtet Helfer. Bei der dafür notwendigen Prüfung von Konstruktion und Statik hatte die beauftragte Konstruktionsgruppe Bauen aus Kempten allerdings eingie kleine Auffälligkeiten und Schäden entdeckt. Diese reichten vom Chordach über das Innere des Gotteshauses bis zum Kirchturm.

Pfarrgemeinderat sucht händeringend eine neue Mesnerin

Vorrangig war laut Gutachten die Reparatur der Dachdeckung über dem Altarraum. Das durch eindringende Feuchtigkeit geschädigte Gebälk wurde ausgetauscht sowie die defekten Bereiche im Dach mit Nockenblechen abgedichtet. Diese Arbeiten wurden im vergangenen Sommer bis Herbst zügig voran gebracht, informiert die Kirchenpflegerin. Auch die Außenmalerarbeiten im Chor sowie Putzausbesserungen seien mittlerweile erledigt. Nach Aufbau eines stützenden Gerüsts im Innenraum soll demnächst der im Bereich des Chorbogens leicht sichtbare Riss verpresst werden. Außerdem wird der Kanzelaufgang instand gesetzt. Neben Elektroarbeiten ist laut Helfer auch die Sanierung der Läutemaschine für die Kirchenglocken notwendig. Die alten Lampen im Altarbereich werden durch moderne und energieeffiziente Strahler ersetzt. Das an der Ostseite der Kirche angebrachte Außengerüst konnte bereits Anfang September abgebaut werden. Noch vor Weihnachten soll auch das Innengerüst entfernt werden. Bis dann ist auch die Sitzbankheizung in Betrieb, sagt Helfer.

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Leider haben Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat bisher immer noch keinen Nachfolger für Mesnerin Josefine Sauter gefunden. Die 70-jährige möchte ihr Amt schon seit Längerem in jüngere Hände legen. „Es ist auch möglich, dass sich zwei Personen diesen mit rund zehn wöchentlichen Arbeitsstunden ausgeschriebenen Dienst teilen“, kann sich die Kirchenpflegerin vorstellen. Wer das Amt übernehmen und sich so in den Dienst des Herrn stellen möchte, solle sich bei ihr melden.

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