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Babenhausen

05.05.2019

Kleine Forscher gehen am Fuggerweiher auf Entdeckungstour

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3 Bilder
Nicht nur Kinder staunten über die Vielfalt an Lebewesen, die sich in heimischen Gewässern tummeln.
Bild: Claudia Bader

Beim Naturerlebnistag in Babenhausen erfuhren Kinder Interessantes über Bienen, heimische Fische und mehr.

Eidechsen fühlen sich auf Steinen wohl und Schmetterlinge auf einer blühenden Wiese, Bienen fliegen in ihre Waben und Störche in ihr großes Nest: Beim dritten Naturerlebnistag am Babenhauser Fuggerweiher zeigten die Kinder, wie gut sie sich bereits in der heimischen Tier- und Pflanzenwelt auskennen. Aber sie konnten auch viel Neues erfahren und lernen. Denn die Babenhauser Ortsgruppe im Bund Naturschutz und der naturnahe Kindergarten hatten mit Hilfe des Landesbunds für Vogelschutz, des Imkervereins und anderer Naturfreunde ein lehrreiches Programm vorbereitet.

Trotz Kälte und Dauerregen kamen am Samstagnachmittag zahlreiche Mütter und Väter mit ihren Kindern zum idyllisch gelegenen Zeltplatz am Fuggerweiher. Denn in und um das Übernachtungshaus war einiges geboten. An insgesamt zehn Stationen konnten die Kinder ihr Wissen unter Beweis stellen und Neues dazulernen.

Auch über die hiesigen Fische erfuhren die Mädchen und Buben einiges.
Bild: Claudia Bader

Zum Beispiel beim Erkennen von Vogelstimmen oder dem Bestimmen von einigen Fischarten, die sich in der Günz und anderen heimischen Gewässern tummeln. Auch das Zählen der Jahresringe an Baumstämmen erwies sich als spannende Aktion. An einer anderen Station durften die Besucher zuschauen, wie sich eine Batterie mithilfe von Sonnenlicht und einem Solarmodul aufladen lässt. Mit dem erzeugten Wechselstrom können ein Radio oder ein kleines Windrad betrieben werden.

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Am Stand des Imkervereins konnten die Mädchen und Buben nicht nur leckeren Honig probieren, sondern auch erfahren, wie wertvoll Bienen und andere Insekten für Mensch und Natur sind. Wer lieber kreativ tätig sein wollte, konnte aus Ton Türschilder gestalten oder kleine Insektenhotels aus Tontöpfen mit Stroh bauen.

Fasziniert schauten etwa die Mädchen Helena und Franziska beim Flechten von Goldweiden zu. Natürlich half ihnen das aus Schießen bei Roggenburg angereiste Ehepaar auch beim Formen eines dekorativen Weidenherzes. Weil so viel Aktivität hungrig macht, hatten die Vorsitzende der BN-Ortsgruppe, Karin Fürst-Müller, und ihr Team eine große Portion Teig für Stockbrot geknetet. Diesen durfte die Kinder um ihre selbst geschnitzten Haselnussstecken wickeln und am Lagerfeuer rösten.

Frisch aus der Wabe schmeckt Honig am besten.
Bild: Claudia Bader
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