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23.01.2020

Klosterbeurer Jugendwehr wird 50

Nachwuchsgruppe ist älteste im Unterallgäu

Vor 50 Jahren ist die erste Jugendfeuerwehr im Landkreis Unterallgäu aus der Taufe gehoben worden – und zwar in Klosterbeuren. Damit begann auch die Feuerwehrkarriere des heutigen Kreisbrandinspektors Jakob Schlögel, der als Klosterbeurer der ersten „Mannschaft“ angehörte. Umso mehr freute sich dieser bei der Jahresversammlung des örtlichen Feuerwehrvereins, dass es die Jugendfeuerwehr noch immer in dem Babenhauser Ortsteil gibt.

Derzeit gehören dieser fünf Jugendliche an. Jugendleiter Roland Huber berichtete, dass sich die Gruppe 2019 an 21 Terminen traf. Dabei ging es etwa um Fahrzeugkunde und das Schlauchausrollen. Praxisnahe Feuerwehrarbeit stand kurz vor dem Abbruch eines Gebäudes auf dem ehemaligen Schulareal, aber auch während einer Gemeinschaftsübung mit der Jugendfeuerwehr Oberschönegg auf dem Programm. Dabei wurde die Vorgehensweise bei Hausbränden mit Personenrettung durchgespielt.

Jugendleiter Roland Huber kündigte an, dass er sein Amt nach dem Fest anlässlich des 50. Jubiläums der Nachwuchsfeuerwehr zur Verfügung stellen wird. Nach elf Jahren als Jugendleiter und als stellvertretender Jugendwart sei es Zeit, aufzuhören. Für sein Wirken dankte ihm die Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Diana Schedl. Die Feier zum 50-jährigen Bestehen findet ihr zufolge am 9. August statt. Zudem sind eine Floriansmesse am 10. Mai, die Maibaumfeier am 30. April, ein Ausflug am 19. September und ein Spanferkelessen im November geplant. Diese Veranstaltungen gehörten auch 2019 zu den Fixpunkten der Vereinsarbeit. Gut besucht waren laut der Vorsitzenden der Tag der offenen Tür mit Kinderprogramm und die Anleitung für den Umgang mit einem Defibrillator.

Nicht zuletzt Diana Schedl ist es zu verdanken, dass der soziale Motor der Klosterbeurer Wehr wieder rund läuft. Vor knapp zwei Jahren stand der Verein vor dem Aus. Praktisch in letzter Sekunde hatte sich Schedl als neue Vorsitzende zur Verfügung gestellt. Derzeit zählt die Freiwillige Feuerwehr Klosterbeuren 153 Mitglieder. Damit ist fast jeder dritte Einwohner des Ortsteils Mitglied im Feuerwehrverein.

Mit dem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ schloss Schedl die Versammlung. Eine Hausaufgabe gab sie den Mitgliedern mit auf den Weg: Sie sollen sich überlegen, ob sie sich auch mehr in die Vereinsarbeit einbringen würden. Denn im kommenden Jahr stehen Wahlen an. (fs)

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