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Dietenheim

27.05.2019

Kommunalwahl: Dietenheimer wählen einen neuen Gemeinderat

Ein neuer Gemeinderat tagt nun im Dietenheimer Rathaus.
Bild: Katja Hirscher

Die Baden-Württemberger durften kürzlich nicht nur ihre Stimme für das Europaparlament abgeben. Zeitgleich fand dort auch die Kommunalwahl statt.

Von den 5053 Wahlberechtigten in Dietenheim beteiligten sich 2839 an der gestrigen Gemeinderatswahl; mit 56,2 Prozent sind das rund sieben mehr als vor fünf Jahren. Die Sitzverteilung zwischen den beiden Listen "1 - Unabhängige und SPD" und "2 - CDU und Bürgerliste" blieb mit zehn zu acht annähernd gleich. In Prozenten bedeutet dies 54,9 für die Liste 1 und 45,1 für Liste 2.

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Jürgen Scherieble ist neu im Gemeinderat

Die zehn Sitze der Liste "1 - Unabhängige und SPD" wurden vom Wähler wie folgt vergeben: Jürgen Scherieble kam neu in den Rat; Sabine Ganser wurde nicht mehr gewählt, die weiteren neun bisherigen Amtsinhaber behielten ihre Mandate. "Stimmenkönig" der gesamten Wahl ist wie bisher der erste Bürgermeister-Stellvertreter Klaus Greck mit 2443 Stimmen, ihm folgen Gunnar Kirst (1984 Stimmen), Karin Weiß (1683), Toni Endler (1654), Jürgen Scherieble (1636), Maria Striebel (1627), Martin Linder (1588), Ingrid Brugger (1490), Ulrich Müller (1452) und Ute Werner (1422).

Zwei Räte der Liste 2 sind nicht mehr angetreten

Die Liste "2 - CDU und Bürgerliste" wird angeführt von der zweiten Bürgermeister-Stellvertreterin Gabriele Landthaler (2243), gefolgt von Dr. Herbert Rendl (2086), Peter Beck (1927), Bernd Weiß (1718), Hugo Müller (1617), Helga Wallat (1611), Gerhard Herz (1197) und Uwe Bimek (1154). Für die Liste 2 hatten Rainer Baumann und Stefan Graf nicht mehr kandidiert; diese Mandate gingen neu an Dr. Herbert Rendl und Bernd Weiß. Klara Retzer, die während der vergangenen Wahlperiode für Alfred Stoerk nachgerückt war, wurde nicht mehr gewählt. Der Liste 2 blieben dieses Mal acht Mandate; das neunte aus der vorigen Wahl fiel nicht mehr an, da das Prinzip der "unechten Teilortswahl" abgeschafft wurde, nach dem die Verteilung zwischen den Ortsteilen Dietenheim und Regglisweiler ein Überhangmandat eingebracht hatte. Insgesamt ist als interessant festzustellen, dass sämtliche "Neulinge" gleich relativ hohe Stimmenzahlen erhielten und dass beide Listen damit offensichtlich solche Kandidaten neu aufgestellt hatten, die sofort gut ankamen.

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