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Babenhausen

03.12.2019

Konzert in Babenhausen begrüßt den Advent

Adventliches Singen und Musizieren in St. Andreas: Bereits die im Altarraum platzierten Gruppen boten ein eindrucksvolles Bild.
Bild: Claudia Bader

Gleich mehrere Gruppen treten beim „Advent in Schwaben“ in der Babenhauser Pfarrkirche auf.

Konzerte haben in der Vorweihnachtszeit geradezu Hochkonjunktur. Hinter allen steht das selbe Ziel: Sie sollen auf das wohl innigste Fest im Jahr einstimmen. Den Musik- und Gesangsgruppen, die am adventlichen Singen und Musizieren in der Babenhauser Pfarrkirche St. Andreas teilgenommen haben, ist dies besonders gut gelungen. Auch heuer hatte Organisatorin Anneliese Göppel einige Instrumental- und Vokalgruppen gewinnen können, die den zahlreichen Besuchern Freude am beginnenden Advent vermittelten. Der Spendenerlös kommt einem guten Zweck zugute.

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Die Günztaler Alphornbläser eröffneten die unter dem Leitgedanken „Advent in Schwaben“ stehende kirchliche Konzertstunde mit sonoren Klängen. Wie die Perlen einer Kette reihten sich die einzelnen Beiträge aneinander. Mit harmonierenden Stimmen ließen die Sängerinnen des Jedesheimer Dreigesangs einen Adventsjodler und weitere besinnliche Weisen durch das Gotteshaus tönen. Die mit Flöte, Zither und Gitarren besetzte Ascher Stubenmusik steuerte besinnliche Adventsstücke, den Allgäuer Hirtenmarsch sowie einen Stafetten-Marsch bei. „Mein Herz ist ein Adventskalender“, verrieten die jungen Frauen des Jugendchors Fortissimo. Unter Leitung von Ann-Kathrin Didovic versprühten sie auch in den Weisen „Bald ist es soweit“ vorweihnachtliche Freude und mit „You are my all in all“ und „From a distance“ einen jugendeigenen Sound.

Als Kontrast besang der Männerchor Rennertshofen unter Leitung von Dominik Herkommer eine „schöne Rose“. Auch die Weisen „Was soll das bedeuten“, „Der Engel des Herrn“ und den Friedensgruß „Donna nobis pacem“ trugen die Sänger vor.

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Weitere Facetten zeigte die Babenhauser Würfelmusik. In der Besetzung Klarinette, Akkordeon, Gitarre und Violine intonierte sie einen Halbwalzer, einen Ländler und den „Thalkirchdorfer Tanz“.

Pfarrer Thomas Brom regte zum Nachdenken an und erteilte den Kirchenbesuchern den Segen. Bei den Akteuren bedankte er sich für das abwechslungsreiche Konzert, dessen Erlös der Memminger Chorea-Huntington-Selbsthilfegruppe zufließt. Diese engagiere sich für Betroffene dieser vererbbaren, unheilbaren Krankheit und deren Familien, so Stephanie Dutschke-Wagner. Als Anneliese und Marlies Göppel zum Schluss ein „Abendgebet“ sangen, stimmten Mitwirkende wie auch Besucher mit ein. (clb)

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