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25.10.2009

Konzert voller Emotionen und schöner Melodien

Altenstadt-Illereichen Einen wunderschönen Liederabend mit Chor- und Solo-Beiträgen, dazu ein wenig Abschiedsstimmung konnte das Publikum in der festlich geschmückten Schulturnhalle in Altenstadt erleben. Aber auch die Aufbruchsstimmung des Neubeginns, indem Sabine Ströhle (43) den 27 Jahre amtierenden Dirigenten Josef Hornauer (78) in der Leitung des Gesangvereins Harmonia Illereichen beerbte.

Saal gut besetzt

Der Saal war gut besetzt, die Sängerschar aus Illereichen und Altenstadt sowie die Chorgemeinschaft St. Martin als Gäste aus Winterrieden durften beim Herbstkonzert auf ihre Fans zählen. "Singen ist im Chor am schönsten", unter diesem Motto war altes und neues Liedgut gepackt, volkstümliche oder romantische Weisen, von Liedermachern, Schlager- oder Gospelsängern. Mit "Sing und swing im Chor" (Michael Schmoll) eröffneten die Gastgeber erstmals mit Sabine Ströhle den Abend, ebenso neu in der Öffentlichkeit Julia Rieder am Klavier. Mit sicherer Hand gab Sabine Ströhle dem gemischten Chor ihre Einsätze, obwohl sie erst dieses Jahr ihr Chorleiter-Diplom absolviert hat - mit sehr gutem Abschluss. Es folgten Titel wie "Erlaube mir, fein's Mädchen" (Johannes Brahms) oder "Marmor, Stein und Eisen bricht" (Bruhn/G. Loose), welche früher wie heute Zuhörer anrühren sollten und es auch vermochten. Die zweite Abendhälfte war dem scheidenden Josef Hornauer vorbehalten, der nochmals alles Können aus seiner langjährigen Chorarbeit hervorkehren wollte: Das Capriccio Italien "Unter südlicher Sonne" (Peter Tschaikowsky/Armin von der Ach) gefiel ebenso wie die schwärmerisch interpretierte Schiwago-Melodie (Maurice Jarre/Eckart Hehrer) oder sehnsuchtsvoll "El condor pasa" (Robies/Milchberg/A. Rosenstengel). Für das letzte Stück im Programmheft, den zackig wie akkurat intonierten "Fliegermarsch" (Operette: Der fliegende Rittmeister), gab es ganz dicken Applaus. Dirigent und Chor bedankten sich mit dem Abschieds-Song "Butterfly".

Gitarrenbegleitung bringt Farbe

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Abwechslung im Ton brachte die 30 Mitglieder umfassende Chorgemeinschaft St. Martin aus Winterrieden unter Leitung von Hedwig Weixler. Beschwingte Notenliteratur, teilweise von den Akkorden der Gitarre (Manfred Bootz) spielerisch untermalt, sorgte für Laune und Beifall. Eine Intrada (Henry O.Millsby), amüsant mit Silben vertextet, ließ das Publikum ebenso schmunzeln wie "Unsere kleine Nachtmusik" (W. A. Mozart/Lorenz Maierhofer). Eine Kunst war es da, stimmlich sowohl den Gesangspart als auch den der Instrumente zu bewältigen. Weitere Titel gab es unter anderem von Bob Dylan oder von Hubert von Goisern, etwa "Weit weit weg" - womit sie Josef Hornauers Abschied würdigten.

Ein gefälliger Vortrag von Gertraud Trautwein und Franz Hettich ließ aufhorchen. Nach Dankesworten gab's noch ein Ständchen der Männer für Hornauer exklusiv: "Über Land, über die Täler".

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