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Illertissen

20.05.2015

Krallen ausgefahren: Kater "Mäxle" verjagt Einbrecher 

Kater Mäxle ist rund 15 Monate alt und gehört zur Rasse der Britisch-Kurzhaar-Katzen. Mit seinem schokoladebraunem Fell sieht er wie eine Schmusekatze aus, doch bei Eindringlingen zeigt der Stubentiger seine Krallen.
Bild: Regina Langhans

Ein Unbekannter will am Dienstag in ein Wohnhaus in Illertissen einsteigen. Doch der Eindringling hatte seine Rechnung ohne Kater "Mäxle" gemacht.

Als der 74-Jährige in sein Schlafzimmer kam, sah er gerade noch den Schuh des Einbrechers im Fenster verschwinden, jemanden in hellgrauer Jacke unter den Tannen im Garten durchschlüpfen und über die Mauer flüchten. Einbruchsspuren konnte die Polizei nicht feststellen, das Fenster stand aber offen. Nun warten die Beamten auf Hinweise zu einem etwa 1,65 Meter großen und 35 Jahre alten Mann. Sie sind an die Inspektion Illertissen unter Telefon 07303/96510 zu richten.

Erst war bei Alexander Lanwehr der Schreck groß, danach ebenso der Zorn über soviel Dreistigkeit am helllichten Mittag, dass er sein unerfreuliches Erlebnis der Illertisser Zeitung erzählte. Der Vorfall ereignete sich diese Woche am Dienstag gegen 12.45 Uhr. „Der Fenstersims befindet sich in Höhe meiner Schulter, alleine könnte ich gar nicht einsteigen und das Fenster entriegeln, ob sie vielleicht zu zweit waren?“, spekuliert Alexander Lanwehr. Der Eindringling kam, als er sich im anderen Zimmer aufhielt und seine Frau mit Staubsaugen beschäftigt war. Nur Kater Mäxle hatte bemerkt, dass etwas nicht mit rechten Dingen zuging. Sichtlich entrüstet lief er mit erhobenem Schwanz und lautem Gemaunze mehrmals ins Schlafzimmer und wieder zurück direkt vor die Füße des Hausherrn. Lanwehr hatte die Aufforderung zum Mitkommen verstanden und folgte seinem lautstark schimpfenden Stubentiger. Im Schlafzimmerfenster nahm er aber nur noch den Schuh des Flüchtenden wahr.

Das musste der Hausherr erst einmal „verdauen“, teilte seiner Frau die Nachricht mit und belohnte den schlauen Kater mit Leckerle. Danach ging er zur Polizei. Die Beamten ließen sich alles zeigen und patrouillierten noch am Tag mehrmals vor dem Haus.

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