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Kriminalität
05.04.2018

Hier spricht nicht die Polizei

Sogenannte Callcenterbetrüger versuchen immer häufiger, Menschen per Telefon um ihre Ersparnisse zu bringen. Das bereitet der Polizei zunehmend Sorge.
Foto: Jan-Philipp Strobel, dpa

Immer mehr Callcenterbetrüger geben sich als Ordnungshüter aus und versuchen ältere Menschen abzuzocken. Andere Straftaten sind jedoch deutlich rückläufig

Das Bild vom Polizisten als Freund und Helfer haben viele verinnerlich, doch wenn sich am Telefon eine Amtsperson meldet, ist es manchmal mitnichten ein Helfer und schon gar kein Freund: In jüngster Zeit häufen sich Anrufe bei älteren Menschen, in denen angebliche Ordnungshüter sich um das Vermögen der Angerufenen sorgen und es in Sicherheit bringen wollen. Da wird dann vor angeblich korrupten Bankangestellten gewarnt oder vor vermeintlichen Einbrechern, die es just auf das Häuschen der Person am anderen Ende der Leitung abgesehen haben. Schon so mancher hat sein Vermögen einem angeblichen Helfer anvertraut. Vergangenes Jahr wurde ein 89-Jähriger um 200000 Euro geprellt. Diese Masche bereitet der echten Polizei Kopfzerbrechen – zumal in den vergangenen Tagen schon wieder vier solcher Betrugsfälle registriert wurden, bei denen es allerdings bei Versuch blieb. Polizeipräsident Werner Strößner, Chef des Präsidiums Schwaben Süd/West sorgt sich zudem darum, dass dadurch das Vertrauen in Polizei und Justiz untergraben werde. „Die Entwicklung macht uns richtig Sorgen“, sagte er bei der Vorstellung der Kriminalstatistik für das Jahr 2017.

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