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08.07.2010

Landkreis verringert Schulden

Unterallgäu Der Landkreis Unterallgäu hat seine Schulden im Vergleich zum Vorjahr um etwas mehr als zwei Millionen Euro verringert. Das hat der stellvertretende Kreiskämmerer Gottfried Ahne den Mitgliedern des Kreisausschusses auf der jüngsten Sitzung mitgeteilt. So sank der Schuldenstand zum Jahresende 2009 auf 17,9 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es rund 20 Millionen Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung lag damit zum 31. Dezember des vergangenen Jahres bei rund 132 Euro je Einwohner (148 Euro im Jahr 2008).

Ahne stellte den Mitgliedern des Kreisausschusses die Jahresrechnung 2009 vor und erläuterte ihnen die wesentlichen Veränderungen im Vergleich zum Haushaltsplan. Im Vermögenshaushalt sind demnach Ausgabereste in Höhe von knapp acht Millionen Euro verzeichnet. Haushaltsausgaberest sind nicht ausgeschöpfte Ausgabeansätze, die am Jahresende nicht verfallen, sondern ins nächste Haushaltsjahr übertragen werden.

Ein großer Rest (rund 3,5 Millionen Euro) entfällt beispielsweise auf den Bereich Radwegebau, Kreisstraßen und Kreisbauhöfe. Landrat Hans-Joachim Weirather betonte, dass momentan keine Projekte "auf die lange Bank" geschoben würden. Als einen Grund für die zum Teil hohen Reste nannte er das Beispiel Illerbrücke: Im November 2009 war der Spatenstich für die Baumaßnahme. Das bedeute, dass die Gelder erst heuer richtig fließen werden.

Weniger Kredite notwendig

Die Haushaltsüberschreitungen im Jahr 2009 konnten laut Sitzungsvorlage durch Mehreinnahmen beziehungsweise Minderausgaben gedeckt werden. Aufgrund einer Haushaltsverbesserung mussten weniger Kredite aufgenommen werden, sodass die Schulden sanken. In den kommenden Wochen werden Jahresrechnung und Rechenschaftsbericht vom Kreisrechnungsprüfungsamt und im Anschluss daran vom Rechnungsprüfungsausschuss geprüft. Die Jahresabschlüsse der Kreisaltenheime werden von Ara Gharakhanian, Sachgebietsleiter Senioreneinrichtungen des Landkreises, zu einem späteren Zeitpunkt gesondert vorgelegt. (sam)

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