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Babenhausen

16.02.2014

Lernen ist nicht langweilig

Engagiert vom Elternbeirat der Grundschule Babenhausen, präsentierte der Schweizer Gedächtnistrainer Gregor Staub in der großen Veranstaltungshalle des Babenhauser Schulzentrums rund 350 Besuchern, darunter Eltern, Schülern und Senioren, eine spannende Mega-Memory-Vorführung.
Bild: Claudia Bader

Gedächtnistrainer überzeugt Schüler und Eltern und zeigt seine Tricks

Die Namen aller amerikanischen Präsidenten der Jahre 1953 bis heute in der richtigen Reihenfolge. Die Staaten der Europäischen Union und 20 Wörter auf Thailändisch. All das könne sich jeder innerhalb weniger Minuten merken, behauptet der Schweizer Gedächtnistrainer Gregor Staub. Engagiert vom Elternbeirat der Grundschule Babenhausen, präsentierte er rund 350 Besuchern, darunter Eltern, Schülern und Senioren, in der großen Veranstaltungshalle des Babenhauser Schulzentrums eine spannende Vorführung.

Am Vormittag hatte der aus dem Fernsehen bekannte Gedächtnis-Guru den Mädchen und Buben der 2. bis 3. Klassen an der Grundschule vor Augen geführt, dass Lernen überhaupt nicht langweilig sein muss, wenn man es nur richtig angeht. Nicht nur der Fingertrick beim Üben des Neunereinmaleins imponierte den Kindern. Als sie innerhalb weniger Minuten mehr als zehn thailändische Vokabeln aufsagen konnten, waren sie begeistert. Nachdem Gregor Staub am Nachmittag Lehrkräften Prinzipien seines „Mega Memory Gedächtnistrainings“ näher gebracht hatte, stand am Abend ein Vortrag für Interessierte aller Altersstufen an.

Geradezu energiegeladen wirkte der Schweizer Gedächtnisprofi, als er seinem stattlichen Publikum von der ersten Minute an klar machte: „Sie werden etwas tun müssen.“ Pausen scheint der 59-Jährige nicht zu kennen. Und weil für ihn nichts langweiliger scheint als das Normale, machte er sich einen Spaß daraus, übliche Lernergebnisse zu übertrumpfen. Geradezu spielerisch führte er vor Augen, wie man sich selbst zwanzigstellige Zahlen merken kann oder dreistellige in rasantem Tempo multipliziert.

Gregor Staubs Lernmethode stützt sich auf das Verknüpfen von Wissen mit bestimmten Bildern, mit denen sich Namen, Vokabeln und Zahlen leichter einprägen lassen. „Lernen ist ein Prozess, in dem man so lange Fehler macht, bis man keine mehr macht.“ Um das zu beweisen, exerzierte der Gedächtnistrainer eine geradezu faszinierende Hirnakrobatik, die auch bei vielen Besuchern nach wenigen Minuten Erfolg zeigte und deshalb zu weiterem Lernen anspornte. Mit Hilfe von Gegenständen in der Halle, die Staub mit Namen assoziierte, konnte ein Großteil des Publikums zehn deutsche Städte, in denen sich ein UNO-Weltkulturerbe befindet, auswendig wiederholen. Wer sein Hirn immer wieder mal trainiere und seine Übungen wiederhole, der profitiere ein Leben lang von seiner Lernmethode, versprach der Schweizer Gedächtnisguru seinem Publikum.

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