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Kulturausschuss

04.02.2016

Mädchenzimmer und Hip-Hop-Takes

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Neue Stadtjugendpfleger stellen Jahresprogramm und ihre Ideen vor

Eine Premiere in dreifacher Hinsicht erlebten die Mitglieder des Kultur-, Bildungs- und Sozialausschusses. Gabi Weikmann-Kristen leitete erstmals als Zweite Bürgermeisterin die Sitzung und Kathrin Grimm gab erstmals als Stadtjugendpflegerin ihren Jahresbericht ab. Genau ein Jahr zuvor hatte sie ihre Stelle angetreten. Eine Premierenvorstellung war es auch für Volker Witt. Der 46-jährige Sozialpädagoge hatte im November die Nachfolge des langjährigen Stadtjugendpflegers Lothar Girrbach angetreten. Die Ausschussmitglieder waren angetan von den Premierenauftritten. Amalie Speiser freute sich über „neue Ideen“, Ansgar Batzner hatte einen neuen Stil in der Berichtskultur entdeckt. Rüdiger Stahl fragte, ob die „Nachhilfe für Grundschüler“ auch von Asylbewerbern in Anspruch genommen werde. Die Nachhilfe für Grundschüler, die die Jugendpfleger zusammen mit der Integrationsbeauftragten ins Leben gerufen haben, zählt zu den neuen Angeboten der Stadtjugendpflege. Ihre Aufgaben haben sich Grimm und Witt nach persönlichen Stärken aufgeteilt. Ein wenig folgen sie dabei der klassischen Rollenverteilung. Witt, der Musiker, wird etwa Bandkonzerte organisieren und versuchen, mit den Jugendlichen selbst Musik wie Hip-Hop-Aufnahmen erstellen. Künftig sollen auch bevorzugt Bands aus der Region im Jugendhaus auftreten können. „Was nützen uns Gruppen aus Stuttgart, die überhaupt kein Publikum mitbringen“, so Grimm. Die Erzieherin will dem Ferienspaß neue Impulse verleihen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Mädchenarbeit. Das Jugendhaus besitzt seit Kurzem ein Mädchenzimmer. Rund 4400 Jugendliche („zwischen sechs und 26“) gibt es in Illertissen. In Zusammenarbeit mit den Schulen, die gut laufe, sollen deren Wünsche über eine neue Umfrage erkundet werden. „Wir wollen unsere Zielgruppe erweitern, müssen bekannter werden und engeren Kontakt zu den Vereinen finden“, beschrieben Witt und Grimm ihre Pläne. Verbessern wollen sie auch die Kontakte zur älteren Generation. Morgens ist das Jugendhaus bekanntlich Mehrgenerationentreff. „Noch lebt man nebeneinander her“, so die Jugendpfleger.

Die Räte Speiser und Stahl erfuhren, dass natürlich auch junge Asylbewerber willkommen seien, die Integration aber nicht sofort funktioniere. Noch gebe es eine klare Trennung zwischen heimischer Jugend und Asylbewerbern. Generell gilt laut Grimm und Witt: „Die Jugendlichen, die zu uns kommen, haben erhöhten Betreuungsbedarf.

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