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07.05.2018

Mann stirbt bei Arbeit an Strommast

Unfall ereignet sich nahe Winterrieden

Ein 34-jähriger Arbeiter ist am Freitag bei Wartungsarbeiten an einem Hochspannungsmast bei Winterrieden tödlich verunglückt. Wie die Polizei mitteilt, war der Mann zuvor mit mechanischen Arbeiten an dem Mast beschäftigt. Ein Kollege fand ihn am späten Nachmittag leblos in einem Sicherungsseil hängend. Der Rettungsdienst konnte nur noch den Tod des Arbeiters feststellen. Erste Ermittlungen ergaben, dass der 34-Jährige aus großer Höhe auf einen Stahlträger fiel. Hinweise auf ein Fremdverschulden bestehen derzeit nicht, so die bisherigen Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes Memmingen (KDD).

Der Mann arbeitete offenbar für ein portugiesisches Subunternehmen, das derzeit Wartungsarbeiten an tragenden Teilen diverser Hochspannungsmasten durchführt. Den Auftrag erteilte eine deutsche Firma für einen Netzbetreiber. Die Arbeiten sind nach Angaben der Polizei rein mechanischer Natur und haben nichts mit Elektrizität zu tun.

Der KDD geht wegen des Verletzungsbildes von einem Sturz aus großer Höhe auf einen Stahlträger als Todesursache aus. Inwieweit alle Vorschriften zur Unfallvermeidung eingehalten wurden, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen der Kriminalpolizei Memmingen. (dpa/az)

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