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Kirchhaslach/Babenhausen

09.10.2019

Marienlieder-Sammlung von Fritz Fahrenschon wird veröffentlicht

Beim Mariensingen präsentierten (von links) Organisatorin Marianne Altstetter, Rici Steca und Ulrike Hermann (Töchter von Fritz Fahrenschon) sowie Christoph Lambertz (Beratungsstelle für Volksmusik) das Heft „Marienlieder aus der Sammlung Fritz Fahrenschon“.
Bild: Claudia Bader

Ein Heft mit Marienliedern aus der Sammlung des Babenhauser Chorleiters Fritz Fahrenschon ist erschienen.

Vor rund einem Jahr ist der bekannte Babenhauser Chorleiter und Organist Fritz Fahrenschon verstorben. Er hatte nicht nur das kulturelle Leben in seiner Heimat geprägt, sondern auch 1978 das traditionelle Mariensingen in der Kirchhaslacher Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt initiiert und danach 35 Jahre lang organisiert. Als Verehrer der Gottesmutter sammelte Fahrenschon auch historische und regionale Marienlieder aus Bayerisch-Schwaben. 48 davon sind nun in einem Heftchen erschienen.

Herausgegeben wurde die Sammlung von dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege mit Unterstützung des Bezirks Schwaben. Sie wollten den Liedschatz den schwäbischen Sängern und Chören weiterhin zugänglich machen und gleichzeitig das Schaffen Fahrenschons würdigen. Dieser war einer der ersten Dirigenten, die sich in den 1960er-Jahren der schwäbischen und alpenländischen Chormusik angenommen hatten. Mangels Notenmaterial vertonte er selbst schwäbische Texte und erstellte Chorsätze, welche von vielen Gesangsgruppen dankbar übernommen wurden.

Das Heft „Marienlieder aus der Sammlung Fritz Fahrenschon“ enthält Marienlieder im vierstimmigen Satz für den gemischten Chor. Sie stammen vorwiegend aus Bayerisch-Schwaben, aber auch aus Oberbayern und Österreich. Erhältlich ist das Heft bei der Beratungsstelle für Volksmusik an der Karl-Mantel-Straße in Krumbach, Telefon 08282/62242, E-Mail volksmusik@bezirk-schwaben.de. (clb)

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