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Babenhausen

19.02.2016

Markierungen sollen für mehr Sicherheit auf dem Schulweg sorgen

Mit der Aufbringung von „Achtung-Kinder-Symbolen“ auf der Fahrbahn, soll hier für mehr Verkehrssicherheit auf dem Schulweg gesorgt werden. Gleichzeitig wird die markierte Querungshilfe in Richtung Osten verschoben.
Bild: Fritz Settele

Der Überweg in der Kirchhaslacher Straße soll weniger gefährlich werden. Markierungen sollen die Autofahrer dazu bewegen, besonders vorsichtig zu fahren.

Im Bereich dieser Kreuzung gibt es bereits einen gekennzeichneten Schulweg-Überweg mit Schulweghelfern, welcher jedoch laut Bürgermeister Otto Göppel aufgrund von Helfermangel nicht immer besetzt werden kann – vor allem nicht während der Mittagszeit.

Grundsätzlich befürwortet die Verwaltung Kennzeichnungen für sichere Schulwege. Auch im Programm „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ des Bayerischen Verkehrsministeriums werden laut Göppel gute Markierungen zur besseren Wahrnehmung als wichtiger Punkt aufgeführt. Da jedoch die Kirchhaslacher Straße eine Staatsstraße ist, müsse hierzu das Staatliche Bauamt Kempten mit ins Boot geholt werden, so der Bürgermeister. Diesbezüglich wurde er vom Bauausschuss aufgefordert, mit der Fachbehörde Kontakt aufzunehmen.

Diskussionen gab es auch über die dort bereits angebrachte gestrichelte Übergangszone. Diese sei, so mehrere Bauausschussmitglied, „nicht optimal“. Außerdem löse sie nach Quirin Rothdachs Worten „nur bedingt das Problem“. Außerdem machte er darauf aufmerksam, dass es sich um einen Hauptweg in Richtung Kindergarten Hand-in-Hand handelt. Also solle man über „weit reichendere Maßnahmen als Fahrbahnmarkierungen nachdenken“.

Letztendlich beschloss der Bauausschuss – gegen die Stimme von Alfons Müller – eine Verlegung der Überquerungslinien in Richtung Osten, was nicht zuletzt Martin Gleich gefordert hatte. Ob hier aber ein weiterer Vorschlag, hier Tempo 30 einzurichten, realisiert werden kann, bleibt auch nach dem Vorstoß in der Bundespolitik, eine Erleichterung für derartige Einrichtung in Problembereichen zu ermöglichen, offen. Die Verwaltung ist auf alle Fälle aufgefordert, entsprechende Gesetzgebungen im Auge zu behalten. Der Bauausschuss sieht die Fahrbahnaufbringung des Symbols „Achtung-Kinder“ als weiteren Schritt in die richtige Richtung.

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