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Kettershausen

11.11.2019

Markus Koneberg möchte Rathauschef werden

Markus Koneberg, auf diesem Archivfoto mit Noch-Bürgermeisterin Susanne Schewetzky zu sehen, möchte Rathaus-Chef werden.
Bild: Zita Schmid

Der Zweite Bürgermeister Kettershausens hat Interesse am Amt des Ersten Bürgermeisters angemeldet. Die Nominierungsversammlung steht noch aus.

Markus Koneberg will bei der Kommunalwahl nächstes Jahr für das Bürgermeisteramt in Kettershausen kandidieren. Sollte er gewählt werden, wolle er begonnene und erfolgreiche Projekte gerne weiterführen, kündigt der 43-Jährige an. Neue Themen, die sich ergeben, wolle er gemeinsam mit dem Gemeinderat und vor allem auch mit den Bürgerinnen und Bürgern anpacken. „Dieses gemeinsame Gestalten und Weiterentwickeln unserer Gemeinde empfinde ich als spannende Aufgabe“, sagt der derzeitige Zweite Bürgermeister von Kettershausen.

Susanne Schewetzky überraschte die Kettershauser

Im September noch wurde Koneberg von der Nachricht, dass Susanne Schewetzky in Kettershausen nicht mehr als Bürgermeisterin antritt, überrascht und bedauerte dies (wir berichteten). Seinen jetzt gefassten Entschluss, dass er sich auf der Liste der Freien Wählergemeinschaft Kettershausen nun selbst als Bürgermeisterkandidat aufstellen lassen möchte, erklärt er in einfachen Worten: „Mir liegt Kettershausen sehr am Herzen.“ Er sei mit dem Ort verwurzelt. „Mir war immer wichtig – auch in den Zeiten als ich in Augsburg vier Jahre studiert, in Stuttgart drei Jahre promoviert und in München vier Jahre gearbeitet habe – in der Heimat und im Vereinsleben aktiv zu sein“, berichtet er. Koneberg ist 43 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder im Grundschulalter und arbeitet als Leiter des Bildungszentrums Unterallgäu. „Diesen Beruf würde ich im Falle einer Wahl aufgeben“, erklärt er.

Koneberg: "Ich muss natürlich erst offiziell nominiert werden"

Die Aufstellungs- beziehungsweise Nominierungsversammlung der Freien Wählergemeinschaft Kettershausen findet am 3. Dezember, ab 20 Uhr, im Gasthof Köhler in Bebenhausen statt. „Ich muss bei der Versammlung natürlich erst offiziell aufgestellt und nominiert werden“, so Koneberg. Sollte er kommendes Jahr dann tatsächlich Rathauschef werden, könnte er die Aufgaben des Bürgermeisters mit einigem Vorwissen anpacken. Als amtierender Zweiter Bürgermeister kennt er die bereits begonnenen gemeindlichen Projekte, die sich in die neue Amtsperiode hineinziehen werden. So etwa die Wasserversorgung oder die Ertüchtigung der Kläranlage. Weitere Themen, die zukünftig angegangen werden müssten, sind seines Erachtens die nachhaltige Stärkung des Kindergartens und vor allem auch der Grundschule. Da müsse sich etwa auch vor dem Hintergrund etwas tun, da bis zum Jahr 2025 ein Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung umgesetzt werden müsse.

Markus Koneberg möchte Rathauschef werden

Auch in Sachen Wohnraum müsse man in Kettershausen aktiv werden. Koneberg will zudem nach Ideen und Projekten Ausschau halten, um die Lebensqualität vor Ort weiter zu optimieren. Bedeutend für das Zusammenleben in der Gemeinde ist laut dem vermutlich künftigen Bürgermeisterkandidaten ein aktives, funktionierendes und harmonisches Vereinsleben in allen Ortsteilen. Zukünftig gefordert seien der Gemeinderat sowie die Bürgerinnen und Bürger in Sachen Gemeindezentrum. Diese Diskussion gelte es gemeinsam „zu einer guten Vision zu führen und anschließend konsequent und nachhaltig umzusetzen“, sagt Koneberg.

Lesen Sie hier mehr zu Susanne Schewetzky überraschender Ankündigung, in Kettershausen zu Wahl antreten zu wollen:

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