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05.01.2019

Mehr Grünland für die Umwelt

Flächen wie das Obenhauser Ried tun der Umwelt gut.
Bild: Klaus Heinze

Landrat will weniger Flächenverbrauch

Der Landkreis Neu-Ulm will dem Artensterben entgegenwirken – und Freiflächen artenreich entwickeln und gestalten. Landrat Thorsten Freudenberger ruft Landwirte in der Region deshalb dazu auf, am Bayerischen Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) teilzunehmen. „Wir sind ein dynamisch wachsender Landkreis. Dennoch müssen wir den Flächenverbrauch eindämmen und die ökologische Qualität der bestehenden Freiflächen verbessern“, sagt er. Es gelte die Freiflächen möglichst im Sinne des Naturschutzes zu gestalten und zu entwickeln.

Das VNP bietet Landwirten und Landnutzern verschiedene Fördermöglichkeiten. Zum Beispiel wird die Umwandlung eines Ackers in extensiv genutztes Grünland mit über 800 Euro pro Hektar und Jahr gefördert, eine extensive Grünlandnutzung mit jährlich 470 Euro pro Hektar. Das Programm soll nicht nur für mehr Nachhaltigkeit sorgen, sondern zugleich als Motivation für naturschonende Bewirtschaftung dienen.

Derzeit nehmen laut Landratsamt 75 Bauern im Landkreis teil. Landrat Freudenberger freut sich darüber, sieht aber noch Potenzial. Viele Flächen könnten noch ökologisch aufgewertet werden. (az)

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