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Kirchhaslach

27.03.2018

Mehr Platz für die Häuslebauer

17 Bauplätze sind durch die Erweiterung des Baugebiets „Ziegelgrund“ entstanden, welche Kirchhaslach im vergangenen Jahr verwirklicht hat.
Bild: Claudia Bader

In Kirchhaslach sind 17 neue Grundstücke entstanden. In welche Projekte die Gemeinde außerdem investiert hat.

Häuslebauer können sich freuen: In Kirchhaslach stehen nach einer Erweiterung des Baugebiets „Ziegelgrund“ 17 neue Bauplätze zur Verfügung. Der Verkauf der Grundstücke, von denen neun bereits reserviert sind, könne in den nächsten Wochen erfolgen, informierte Bürgermeister Franz Grauer bei der Bürgerversammlung. Diese war mit mehr als 100 Bürgern noch besser besucht als in den Vorjahren. Auch mit zahlreichen Wortmeldungen zeigten die Versammelten reges Interesse an der Gemeindepolitik. In einem umfassenden Rechenschaftsbericht zählte Grauer abgeschlossene und anstehende Projekte der Gemeinde mit mittlerweile 1310 Einwohnern auf.

Mit rund 1,3 Millionen Euro hat Kirchhaslach am meisten Geld in die Erweiterung des Baugebiets „Ziegelgrund“ investiert. Abzüglich eines Kommunalrabatts in Höhe von zehn Prozent liegt der Bauplatzpreis bei rund 98 Euro pro Quadratmeter.

Als weiteres großes Projekt wurde der Ausbau der Anliegerstraße zum Industriegebiet samt Gemeindeverbindungsstraße mit Kreuzung und dem Feldweg zur Kläranlage verwirklicht. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 112500 Euro.

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Die Bürger von Kirchhaslach haben 2017 mit nur 94500 Kubikmetern deutlich weniger Trinkwasser verbraucht als im Vorjahr (103390 Kubikmeter). Auch wegen des Austauschs von Wasseruhren stehen den Einnahmen in Höhe von rund 60900 Euro Ausgaben von 71000 Euro gegenüber.

In der Abwasserbeseitigung ergab sich ein Plus von knapp 174200 Euro. Bürgermeister Grauer begründete das damit, dass aufgrund der geringeren Abwassermenge weniger Strom verbraucht wurde und weniger Klärschlamm entsorgt werden musste. Zudem fielen keine Ersatzbeschaffungen für Pumpen an.

Wegen des Baus einer Überflutungsmulde im Industriegebiet lagen die Unterhaltskosten für Gewässer und Gräben bei etwa 27570 Euro.

Aufgrund der Gebührenerhöhung kann der gemeindliche Friedhof nun kostendeckend betrieben werden. Im Bauhof entstanden Ausgaben in Höhe von 17118 Euro. Für den Unterhalt von Straßen und Feldwegen sowie den Winterdienst fielen 127259 Euro an, die durch Einnahmen aus der Kfz-Steuer in Höhe von 65594 Euro teilweise gedeckt werden konnten.

Für die Straßenbeleuchtung fielen rund 12640 Euro an, denen Einnahmen aus der Konzessionsabgabe in Höhe von 31950 Euro gegenüberstehen.

Die durch Holzverkauf aus dem Gemeindewald erzielten rund 7390 Euro liegen deutlich niedriger als die Ausgaben in Höhe von 10006 Euro, die für für Löhne, Maschinen und Aufforstungen fällig waren.

Bei der Bewirtschaftung des Feuerwehr-, Schützen- und Bürgerheims entstanden Kosten in Höhe von 14060 Euro, denen Einnahmen von 7770 Euro gegenüber stehen. Die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gebäudes erbrachte 15320 Euro.

Der kommunale Anteil für den von der katholischen Kirche getragenen Kindergartens „Maria Himmelfahrt“ lag mit 129620 Euro niedriger als im Vorjahr.

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