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Benefizkonzert

14.04.2014

Merk Brothers als Multitalente

Die Band Merk Brothers hat mit Blues, Folk und Country drei Stunden die Illertisser Schranne gerockt. Unser Bild zeigt (von links) Thomas, Bruno und Peter Merk, die mit Acoustic Folkmusic und vor vollem Haus Erfolge feierten.
Bild: Armin Schmid

Drei Stunden Blues, Folk und Country in der Illertisser Schranne

Drei Jeans, drei karierte Hemden, drei Gitarren und drei herausragende Stimmen – mehr brauchte die Band „Merk Brothers“ nicht, um das Publikum beim Benefizkonzert des Fördervereins Wachkomapatienten in der Historischen Schranne in Illertissen restlos zu begeistern.

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Im Prinzip war es die Mischung aus musikalischer Leidenschaft, Spielfreude, Perfektionismus und dem dreistimmigen Gesang von Peter, Bruno und Thomas Merk, die das Publikum in der voll besetzten Schranne quasi im Minutentakt zu Beifall und Bravorufen hinriss. Im Mittelpunkt standen Folkmusic und Blues und Stücke vieler Songwriter und Liedermacher, die diese Musikszene in den vergangenen 40 bis 50 Jahren prägten.

Die drei Vollblutmusiker, die im Illertisser Ortsteil Jedesheim aufgewachsen sind, haben nochmals an Technik, Repertoire, Harmonie und der Abstimmung gefeilt – und es hat sich gelohnt. Die Songs gingen runter wie Öl, das Publikum war aus dem Häuschen, und das fast dreistündige Programm war viel zu schnell vorbei.

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Den Blues in der Stimme hat unverkennbar Peter Merk, der als Moderator fungiert und den Dialog zum Publikum aufbaut. Die locker-charmanten und fachlich fundierten Ansagen kamen ebenso an wie die Interpretation von „Blues Stay Away From Me“ von den Delmore Brothers.

Die eingängigste Folkstimme des Brüdertrios hat Thomas Merk vererbt bekommen, der den Songs der Altmeister Bob Dylan, Neil Young oder John Lennon eine ganz eigene Note verlieh.

Gut getimt und in musikalische Glanzlichter verpackt, sorgten die gezielt eingesetzten Soloauftritte von Bruno Merk für anhaltenden Applaus. Als mitreißende Beispiele hierfür seien „Leader of the Band“ von Dan Fogelberg oder das Lied „Gegen den Wind“ von Reinhard Mey genannt, mit dem Peter Merk während der Anmoderation auf den Grund des Benefizkonzerts aufmerksam machte. Reinhard Mey hat das Lied für seinen Sohn Max geschrieben, nachdem dieser ins Wachkoma fiel.

Die Zuhörer forderten schließlich gleich mehrere Zugaben ein. Nach „Settle Down“ von Peter, Paul & Mary endete ein Konzert mit vielen kostbaren und emotionalen Momenten, der durch das freiwillige Engagement zur Unterstützung von Wachkomapatienten weiter an Format gewann.

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