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24.02.2018

Miete für Festhalle wird teurer

Kosten bei Veranstaltungen in Bellenberg steigen

Der Gemeinderat Bellenberg hat an der Gebührenschraube gedreht, um beim Vermieten der kommunalen Turn- und Festhalle auf seine Kosten zu kommen. Dabei haben die Veranstalter mit teils erheblich höheren Ausgaben zu rechnen. Bürgermeisterin Simone Vogt-Keller war mit den Räten einer Meinung, dass es sich bei der Berechnung um eine notwendige Zwischenlösung handele, um kostendeckend zu wirtschaften. Die endgültigen Mietgebühren für Veranstaltungen in der Halle würden voraussichtlich nächstes Jahr festgelegt, wenn die Sanierungsarbeiten rund um die Lindenschule beendet sind.

Bei der neuen Gebührenregelung geht es zudem um eine modifizierte Abrechnungsform, da künftig die Kosten für die Benutzung und die Reinigung nicht mehr getrennt, sondern in einem Betrag von der Gemeinde erhoben werden. Dasselbe gilt für den Auf- und Abbau der Festbeleuchtung, der Bühne und die Bedienung der Ton- und Lichtanlage.

Davor hatte der Hausmeister diese von ihm geleistete Arbeit selbst in Rechnung stellen können, was aus steuerrechtlichen Gründen nicht mehr möglich ist. Die Höhe der Reinigungsgebühren war zuletzt im Jahr 2002 festgelegt worden. Die von der Gemeinde erhobenen Mietkosten für die Halle wurden seit dem Jahr 2003 nicht mehr angepasst. Somit belaufen sich die zusammengefassten neuen Gebühren zuzüglich Mehrwertsteuern für einheimische Mieter wie folgt:

Die Kosten für Halle eins betragen 160 Euro, für Halle eins und zwei 190 Euro.

Die Stunde kostet 31 Euro.

Für Halle eins beträgt die Miete 92 Euro, für beide Hallen 184 Euro.

Der Aufbau von Teilen der beweglichen Bühne kostet 125 Euro und wer die ganze Bühne benötigt, zahlt 215 Euro.

Die berechneten Beträge erklärte die Bürgermeisterin mit dem hohen Arbeitsaufwand für den Hausmeister. Auswärtige Mieter hätten noch etwas mehr zu zahlen. Gemeinderat Stefan Schaich erkundigte sich, ob die Musikgesellschaft wie bisher die Bühnenarbeit selbst verrichten dürfe. Vogt-Keller bejahte, ergänzte aber: „Sie sind die Ausnahme, für die Arbeiten braucht es Fachleute, um nichts zu beschädigen.“ (lor)

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