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23.06.2009

Miller fordert Stadt auf, Farbe zu bekennen

Illertissen (rp) - Josef Miller, Vorsitzender des "Haus- und Grundbesitzervereins Illertissen und Umgebung" ist mit der Stadt, insbesondere mit der seiner Meinung nach Haltung im Rathaus in Sachen Informationspolitik nicht zufrieden. Die Stadt solle endlich bekennen, dass es nicht an der jeweiligen Hausanlage liegen muss, wenn rostiges oder verfärbtes Wasser aus den Hähnen fließt. "Die Verfärbung und Ablagerungen entstehen in städtischen Leitungen", behauptet der Jedesheimer.

Um dies zu dokumentieren, hat Miller das Innere eines ausgebauten Schiebers fotografiert. Dies sei anlässlich einer Besichtigung des noch in Betrieb befindlichen Hochbehälters am Vöhlinschloss und im Beisein von Tiefbauamtsleiter Bernd Hillemeyr geschehen. Die Besichtigung sei dem H.u.G.-Verein von der Stadt ermöglicht und von mehreren Vereinsmitgliedern wahrgenommen worden, verdeutlicht der Vorsitzende. Die dabei in dem Schieber fotografierten Rostblasen bezeichnet Miller als nicht appetitanregend.

Nicht gesundheitsgefährdend

Gleichwohl könne man bei diesen Ablagerungen aber nicht von einer Gesundheitsgefährdung reden. "Diese Ablagerungen und die damit auftretenden Verfärbungen des Wassers haben mit den in unserem Grundwasser vorhandenen Mineralien zu tun. Wir haben nun mal in den Flusstälern beziehungsweise in den Schotterbänken, zwischen Donau und Alpen, mineral- und kalkhaltiges, aber trotzdem Wasser von bester Qualität", sagt Miller. Und er fügt hinzu: Wichtig sei dem Haus- und Grundbesitzerverein Illertissen, dass die Bürger wissen, wenn sie rostiges Wasser haben, muss das nicht an der eigenen Installation im Haus liegen.

Millers Empfehlung: "Ist eine Zapfstelle länger nicht benutzt worden, wird - auch von Fachleuten - dringend geraten, egal ob Zink-, Kupfer-, Kunststoff- oder aus welchem Material die Leitungen auch immer sind, das abgestandene Wasser in den Leitungen zuerst abfließen zu lassen, auch aus hygienischen Gründen."

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