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Schulzentrum

29.10.2012

„Mit Gott ist unser Haus auf Fels gebaut“

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Weihbischof Florian Wörner segnete die neuen Räumlichkeiten im Schulzentrum.

Erweiterung und Umbaumaßnahmen von Weihbischof Florian Wörner eingeweiht

Babenhausen Auch wenn der südliche Anbau des Schulzentrums, Mittagsbetreuung, Fachräume Musikzentrum und Verwaltung bereits seit einiger Zeit in Betrieb sind, fehlte diesen etwas Entscheidendes, nämlich der Segen Gottes. Und gerade die „Liebe Gottes“, so Weihbischof Florian Wörner, stelle das „wahre Fundament“ des Lebens dar. Und so weihte er die neuen Räumlichkeiten und wünschte allen, Schülern wie Lehrkräften, „Gottes Hilfe und Kraft im nicht immer leichten Schulalltag.“

Rektor Wolfgang Ostermann und Direktor Martin Rister begrüßten in der neuen Aula des Schulzentrums zahlreiche Gäste aus Politik und Schule. Besonders freuten sie sich darüber, dass Weihbischof Florian Wörner die eigentliche Weihe vornahm. Damit werde seitens der beiden Schulen aber auch der „Respekt vor Gott“, zudem ein Verfassungsauftrag, nach außen hin dokumentiert.

Wie ein roter Faden zog sich das „Dankeschön für dieses wunderschöne Haus an all diejenigen, die dies ermöglicht haben“ durch die Festreden, vor allem aber durch die Fürbitten und meditativen Gedanken der Schülerinnen und Schüler. Diese wünschten sich vor allem Gottes Segen in guten, vor allem aber auch in schlechten Zeiten.

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Weihbischof Florian Wörner ist der solide Boden unter den Füßen lieber, als der Risikosprung von Felix Baumgartner bei seinem jüngsten Rekordversuch. Das feste Fundament einer Schule erschöpfe sich aber nicht in soliden Betonböden und Mauern. Das eigene Lebenshaus gründe auf Gott als Fundament und die Gedanken der Heilige Schrift im Mittelpunkt. So wünschte er sich vor allem „Gottes Hilfe und Kraft für den Schulalltag“, dass alle aufrichtig und ehrlich miteinander umgehen, vor allem aber Verantwortung füreinander zu übernehmen.

Moderne Einrichtungen für den Wissensdurst

Am Beispiel des Neubaus dokumentierte Wörner, dass hier zudem der „sorgsame Umgang mit den Ressourcen“ und der Umwelt vorgelebt werde. Mit vielen modernen Einrichtungen könne hier dem Wissensdurst der Schüler begegnet werden, aber gleichzeitig der Achtung vor Gottes Schöpfung Rechnung getragen werden. Wichtig sei es aber, dass sich die Schüler hier wohlfühlen, aber auch die Lehrer ihren Beruf mit Liebe zu den Kindern und der Schöpfung ausüben.

Der evangelische Pfarrer Peter Herbert fragte ebenfalls nach dem „wahren Fundament“. Ohne die Liebe Gottes, die es an die Mitmenschen weiterzugeben gelte, würde ein entscheidendes Element für das Lebensfundament fehlen. Jeder Einzelne sei gefordert, ein Stein dieses Fundaments zu sein, die zusammen ein „wundervolles, auf Fels gebautes Haus bilden und der Blick nicht durch das rein Materielle getrübt wird“. Die Schulfamilie bezeichnete Herbert letztlich als einen „Korb voll Früchte und reich an Vielfalt“.

Bürgermeister Otto Göppel sprach von einem „feierlichen Tag“ und einem Innehalten im Schulalltag. Auch er unterstrich die Worte des Evangeliums, wonach der Mensch gut daran tue, sein Haus auf Fels zu bauen – in diesem Fall aber auf moderne Holzständerbauweise und auf einen fruchtbaren pädagogischen Boden. Doch ohne Vertrauen in Gott bleibe alles Stückwerk.

Landrat Hans-Joachim Weirather freute sich darüber, dass seine „Exzellenz“, der Weihbischof, seine Premiere im Unterallgäu gerade in diesem „exzellenten Schulgebäude“ gebe. In diesem ökumenischen Dankgottesdienst sah Weirather aber auch ein positives Feedback an alle Entscheidungsträger, die sich für diese neun Millionen Euro kostenden Baumaßnahme eingesetzt hatten. Er hofft, dass auch bei den weiteren Sanierungsmaßnahmen, die er auf zwölf Millionen Euro einstufte und die nächstes Jahr begonnen werden sollen, der Kostenrahmen ebenso exakt eingehalten werden kann. Zum Schluss gab es lobende Worte und einen Blumenstrauß für Lehrerin Josefine Wölfle, bei der die Fäden der Veranstaltung zusammengelaufen waren.

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