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08.07.2010

Mit Tanz und Musik

Zwei Schritte vor und wieder zurück - eine gelungene Tanzformation, für die die Seniorentanzgruppe lange geübt hatte. Ihre Vorführung wurde beim Sommerfest im Caritas-Centrum eifrig beklatscht. Foto: Ursula Katharina Balken
Bild: Ursula Katharina Balken

Vöhringen "Petrus ist heute die Hauptperson", sagte Anita Lübke, und wies mit dem Finger in einen strahlend blauen Himmel. Recht hatte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende, die zudem als Mesnerin ehrenamtlich Dienst im Caritas-Centrum Vöhringen tut. Besser hätte das Wetter nicht sein können, strahlender Sonnenschein und moderate Temperaturen, genau richtig für das traditionelle Sommerfest der Einrichtung.

Rund 350 Gäste waren gekommen. "Wir laden nicht nur unsere Heimbewohner ein", sagt der Leiter des Hauses Friedrich Spang, "sondern auch die Angehörigen, Freunde und vor allem die Nachbarn. Alle sollen zusammen mitfeiern." Über so viel Engagement freute sich auch Vöhringens Zweiter Bürgermeister Ludwig Daikeler. Denn alle Helfer, hauptamtliche und ehrenamtliche, waren aufgeboten, um das Fest im Garten des Caritas-Centrum zu einem Erfolg werden zu lassen. Viele mussten mit dem Rollstuhl oder Rollator zu ihren Plätzen geleitet werden und alle sollten bedient werden - mit Kaffee und hausgemachten Kuchen und einem zünftigen, abendlichen Vesper im Freien.

Auch das Programm konnte sich sehen lassen. Franz Gira sorgte mit seinem Akkordeon für den guten Ton. Und es ist immer wieder erstaunlich, wie viele ältere Damen sich in der Seniorentanzgruppe zusammenfinden und einen flotten Tanz auf den Rasen des Gartens legen. Die Herzen im Nu eroberten die Music-Kids aus Bellenberg, die zur Vöhringer Singgemeinschaft "Wir-r-sing" gehören und von Karin Weikmann geleitet werden. Außerdem wurde die "Caritas-Rose 2010" gekürt. Und das ging so: 100 Fotos von Rosen waren im Caritas-Centrum über Wochen ausgestellt. Die Bewohner konnten auf einem Teilnehmerzettel zum Ausdruck bringen, welches die Blume ihrer Wahl war. Wer teilgenommen hatte, nahm an einer Verlosung teil, bei der es hübsche kleine Geschenke zu gewinnen gab.

Auszeichnung

Aber das Wichtigste blieb dennoch die Ehrung der ehrenamtlichen Helfer. Sie erhielten eine Urkunde, aber erst dann, wenn sie nachweislich 80 Stunden "ihrer Zeit im wahrsten Sinne verschenkt haben", wie Centrumsleiter Spang anmerkte. Ausgezeichnet wurden Maria Blum, Elfriede Dauner, Inge Fischer, Mathilde Haid, Anita Lübke, Franziskanerschwester Noemi, ihre Mitschwester Jacinta, Rosemarie Schumann, Max Süssegger, Corinna Tacke und Martin Zeh.

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