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Altenstadt

03.01.2019

Mit den Plänen für die Sporthalle geht es voran

Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Alexander Rösch, Pfarrer Thomas Kleinle, Zweiter Bürgermeister Ernst Wüst, der evangelische Pfarrer Hans-Joachim Scharrer und Pater Mathäus stoßen auf den gelungenen Jahresauftakt an.
Bild: Armin Schmid

2019 soll sich im Markt Altenstadt einiges tun. Vertreter aus Politik und Kirche gaben beim Neujahrsempfang einen Ausblick.

Beim Neujahrsempfang im Pfarrheim in Altenstadt gab es einige politische sowie kirchliche Ausblicke auf das kommende Jahr. Der Zweite Bürgermeister Altenstadts, Ernst Wüst, sprach in seiner Neujahrsrede eine Reihe erfreuliche und zukunftsweisende kommunale Themen an. Mit der Genehmigung zum Bau eines Mehrfamilienhauses soll zum Beispiel die Memminger Straße gegenüber des Marktplatzes eine deutliche Aufwertung erhalten. Weitere positive Ansatzpunkte erwartet Wüst von einer Machbarkeitsstudie, die für die Memminger Straße im Bereich der Hausnummern 20 bis 22 ½ erstellt wird.

Mehr Arbeitsplätze in Altenstadt

Auch der Ortsteil Filzingen wird sich in diesem Jahr weiter entwickeln. Das Gewerbegebiet Lindenmahd geht seiner Fertigstellung entgegen. Erfreulich sei auch, dass die Firma Mapal einen Bauantrag zur Errichtung einer weiteren Halle im Nordosten eingereicht hat. Die Bauarbeiten an dieser Halle haben bereits begonnen. Für den Markt Altenstadt bedeute dies mehr Arbeitsplätze und eine Stabilisierung der Gewerbesteuereinnahmen. „Mehr Arbeitsplätze bedeutet aber auch mehr Pendler und mehr Einwohner“, sagte Wüst. Deshalb hat der Marktgemeinderat Maßnahmen zur Erschließung neuer Baugebiete getroffen. Bereits im Frühjahr soll es mit der Erschließung des Gebiets am Grenzweg in Untereichen losgehen. Und: „Was lange währt wird endlich wahr“, betonte Ernst Wüst in Bezug auf die anstehenden Maßnahmen an der Mühlbachstraße in Untereichen. Auch hier ist der Baustart für dieses Frühjahr vorgesehen. Die Baustelleneinrichtung dafür sei bereits da.

Ein Architektenwettbewerb für die neue Sporthalle?

Mit Blick auf das ehemalige Gasthaus Bächle in Untereichen hofft der Zweite Bürgermeister, dass die Eigentümer heuer eine Entscheidung treffen, die dem Ort dient. Eine größere Baumaßname für den Markt Altenstadt wäre der Neubau einer Sporthalle. Im Frühjahr sollen hierzu bereits fertiggestellte Sporthallen in anderen Kommunen besichtigt werden. Mit den dabei erlangten Erkenntnissen könne man unter Umständen in einen Architektenwettbewerb gehen. Wüst fügte an, dass man mit einem solchen Wettbewerb bei der Neuen Mitte und beim Marktplatz gute Erfahrungen gemacht hat. Einen Rückschlag hingegen habe es bei der Sanierung des Kirchenhangs in Herrenstetten gegeben. Die Forderungen des Amts für Denkmalpflege machen eine Umplanung erforderlich. „Wir hoffen, dass das baldmöglichst wieder in die Gänge kommt“. Wann es wie in Herrenstetten weitergehen kann, hänge aber auch davon ab, ob die bereits zugesagten öffentlichen Fördermittel in Höhe von 250000 Euro nach der Umplanung noch gewährt werden.

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Das Seniorenwohnheim Elfriede soll im Februar in Betrieb gehen. Wüst glaubt, dass es die richtige Entscheidung war, das Haus in die Ortsmitte zu legen. Darüber hinaus werde es das Bestreben des Marktgemeinderats sein, die anstehenden Aufgaben in Altenstadt möglichst ohne neue Kreditaufnahmen zu bewältigen.

Katholische Gläubige bekommen wohl einen neuen Bischof

Pfarrer Thomas Kleinle, der die Pfarreiengemeinschaft Altenstadt seit September betreut, bezeichnete die Rahmenbedingungen in seinem neuen Wirkungsort als optimal. In die Rolle des Ortspfarrers müsse er sich aber manchmal noch hineindenken beziehungsweise einfinden. Der Ortsgeistliche machte auf den Bischofswechsel aufmerksam, der wohl Mitte des Jahres anstehen wird. Bischof Konrad Zdarsa wird dann 75 Jahre alt. Falls der Vatikan nun sein Rücktrittsgesuch annimmt, werde der Bischof heuer seinen Ruhestand beginnen. Pfarrer Kleinle zeigte sich gespannt, was die Amtseinführung des neuen Bischofs dann für Neuerungen und Veränderungen für die Gläubigen mit sich bringen werde.

Der evangelische Pfarrer Hans-Joachim Scharrer sagte in seiner Ansprache, die Welt werde auch im neuen Jahr nicht gerettet werden könne: „Diese Option steht nicht zur Verfügung.“ Er ermutigte die Altenstadter jedoch, stärker auf das eigene Verhalten zu achten. Denn damit könne jeder Einzelne ein Zeichen setzten, damit es in die richtige Richtung geht. (sar)

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