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Vöhringen

27.06.2017

Mit einem Grundstückstausch zwei Probleme lösen

Schön sieht anders aus. Die Alte Poliere ist jetzt ein Platz für Container und parkende Autos. Eigentlich zu schade für das Areal, das mit seinem Mühlbach und Baumbestand reizvoll umgestaltet werden könnte.

Rat Rüdiger Kreisl macht Vorschläge zu Marienstraße und Alter Poliere. Was es damit auf sich hat.

Mit einem Grundstückstausch will Stadtrat und Freier Wähler Rüdiger Kreisl in Vöhringen zwei Projekte in Gang bringen, die zwar im Gespräch sind, aber bisher nicht angegangen werden konnten. Gründe dafür sind schwierige Grundstücksverhältnisse.

Jetzt hat Kreisl im Stadtrat einen Antrag vorgelegt. Demnach könnte mit einem eventuellen Grundstückstausch das Problem gelöst werden.

Die Neue-Rathausmitte ist schon des Längeren in der Diskussion. Dabei geht es um die Weiterführung der Vöhlinstraße nach Westen, die dann in einem Knick nach Süden abbiegt, um wieder an die Kreisstraße anbinden zu können. In diesem Bereich ist auch ein Parkhaus angedacht. Das andere Projekt ist die „Alte Poliere“, ein Gelände, auf dem in sehr frühen Jahren Wieland seine Produkte polieren ließ. Aus diesem Areal soll aber eine Art Park geschaffen werden, wobei der Mühlbach als gestalterisches Element eine entscheidende Rolle spielt. Nicht geklärt ist bis jetzt die Frage, ob das Gelände Poliere für den Verkehr offen bleibt, um von der Rue de Vizille in die Bahnhofstraße und somit in die Innenstadt zu gelangen oder ob die Durchfahrt dichtgemacht wird.

Kreisls Vorschlag: Die Stadt Vöhringen baut einen Teil der Marienstraße zurück und übereignet diese Fläche an die Wieland-Werke, die mit dem gewonnenen Platz Parkflächen für die Mitarbeiter schaffen könnten. Damit entsteht ein Gesamtparkplatz. Im Gegenzug könnte Wieland eine noch konkret zu berechnenden Flächenanteil auf dem Gelände Poliere an die Stadt verkaufen.

Bürgermeister Karl Janson reagierte zurückhaltend. Ein Grundstückstausch wäre mit Sicherheit problematisch. Aber er signalisierte auch Bereitschaft, in dieser Angelegenheit mit Wieland Kontakt aufzunehmen. Diesen Entschluss segnete der Stadtrat einhellig ab.

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