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Glaube

19.05.2015

Mit schönen Melodien der Muttergottes gehuldigt

Ein beeindruckendes Bild boten die drei Chöre in der Wallfahrtskirche Kirchhaslach: hinten der Allgäuer Bauernchor, links der Unterallgäuer Bäuerinnenchor und rechts der Altillertaler Bäuerinnenchor.
Bild: Claudia Bader

Unterallgäuer Bäuerinnenchor feiert zusammen mit Gästen sein 40-jähriges Bestehen mit einer Maiandacht in Kirchhaslach

Maria ist die meistbesungene und -gepriesene Frau der Geschichte. Sie hat die Menschen zu allen Zeiten inspiriert. Auch den Unterallgäuer Bäuerinnenchor. Bereits seit 38 Jahren gestaltet er jedes Jahr am Feiertag Christi Himmelfahrt in der Wallfahrtskirche Kirchhaslach eine Bäuerinnen-Maiandacht.

Zur Feier ihres 40-jährigen Bestehens hatte die Sängerschar um Chorleiterin Sylvia Mayer zur traditionellen Veranstaltung Gäste eingeladen: den Altillertaler Bäuerinnenchor und den Allgäuer Bauernchor.

Pfarrer Joachim Dosch bedankte sich für das reichhaltige Repertoire an Marienliedern, das im Laufe von fast vier Jahrzehnten zu Ehren der Gottesmutter in der Wallfahrtskirche erklungen ist. Gleichzeitig freute sich der Geistliche, dass die Besucher im bis auf den letzten Platz gefüllten Gotteshaus die Klangvielfalt von drei Chören erleben durften.

Deren Mitglieder boten in farbenprächtigen Dirndln und Trachten ein beeindruckendes Bild im Altarraum. Zarte Stubenmusikklänge eröffneten die Maiandacht voller musikalischer Vielfalt und Besinnlichkeit.

Unter Leitung von Sylvia Mayer machte der Unterallgäuer Bäuerinnenchor „Rosen für Maria“, ein „Ave Maria“ und ein „Schwäbisches Marienlied“ zum Klangerlebnis. Als effektvollen Kontrast zu den zarten Frauenstimmen wirkten die kraftvollen sowie klangrein harmonierenden Männerstimmen des direkt vor dem Hochaltar stehenden Allgäuer Bauernchors. Unter Leitung von Uli Willer ließ er die Weisen „Wir grüßen dich Mutter der Gnaden“, „Ave Glöcklein läuten still“ und „Sancta Maria“ machtvoll durch den Kirchenraum klingen.

Die ebenfalls von schlichter Frömmigkeit geprägten Vorträge des Altillertaler Bäuerinnenchors um Ursula Kutter – „Mit dir Maria singen wir“, „Maria den Menschen ein Freud“ und „Blicke nieder auf dein Volk“ – vermittelten Ruhe und Nachdenklichkeit.

„Nur wer richtig zu beten vermag, vermag auch richtig zu leben“, betonte Pfarrer Dosch, der zwischen die Lieder immer wieder besinnliche Gedanken einstreute. Detailliert schilderte er auch das Schicksal des Mönchs Hermann der Lahme.

Dieser um das Jahr 1000 im Kloster Reichenau wirkende Mönch habe trotz seiner schweren Behinderung der Nachwelt zwei großartige Mariengebete geschenkt, darunter das „Salve Regina“.

In ihren Grußworten gratulierte Kreisbäuerin Margot Walser dem Unterallgäuer Bäuerinnenchor zum Jubiläum. Bei allen Sängern bedankte sie sich dafür, dass sie das wertvolle Kulturgut weit über die Landkreisgrenze hinaustragen. Die gemeinsam mit den Besuchern zur Gottesmutter getragene Bitte „Segne du Maria“ bildete den harmoni-schen Ausklang.

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