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Kirchhaslach

05.10.2018

Musik zur Ehre der Gottesmutter: 40. Mariensingen in Kirchhaslach

Zum Abschluss dürfen die Besucher seit Jahren in das Lied „Maria, breit’ den Mantel aus“ einstimmen.
Bild: Claudia Bader (Archivbild)

Das Mariensingen in der Wallfahrtskirche findet am Sonntag zum 40. Mal statt. Über die Jahre hinweg traten rund 160 Gruppen aus ganz Bayern auf.

Wenn in anderen katholischen Pfarreien am ersten Sonntag im Oktober das Erntedankfest gefeiert wird, steht in der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Kirchhaslach das Rosenkranzfest an. Gemäß der langjährigen Tradition füllt sich das Gotteshaus am Nachmittag mit schwäbischen und bayerischen Sängern und Musikanten, die beim „Mariensingen“ ein Lob zu Ehren der Gottesmutter erklingen lassen. Am Sonntag, 7. Oktober, findet diese kirchliche Konzertstunde zum 40. Mal statt.

Initiiert hat das Mariensingen der kürzlich verstorbene Babenhauser Fritz Fahrenschon – erstmals fand es im Oktober 1978 statt. Dank seiner weitreichenden Beziehungen hat er 36 Jahre lang die unterschiedlichsten Musikgruppen ins Greuth geholt und ein ausgewogenes, aufeinander abgestimmtes Programm zusammengestellt. Rund 160 Besetzungen schwäbischer und bayerischer Musiker haben somit im Lauf der Jahre in der Kirchhaslacher Wallfahrtskirche gesungen und gespielt.

Die am weitesten angereisten Gruppen waren die „Menzinger Sänger“ aus München und das „Kreuther Klarinettenduo“ aus Tegernsee, in dessen Mitte damals ein Prinz aus dem Hause Wittelsbach musizierte. Während der Anfangszeit hat Pfarrer Erich Lidel aus Tiefenbach besinnliche Worte beigetragen. Seit vielen Jahren sorgt nun Pfarrer Joachim Dosch für die verbindenden Gedanken zwischen den Musikstücken.

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Beim Mariensingen im Jahr 2014 übergab Fritz Fahreschon die Organisation der Verabstaltung an Marianne Altstetter. Die in Wattenweiler lebende Sopranistin war bereits als Mädchen bei der kirchlichen Konzertstunde in Kirchhaslach dabei gewesen.

Gemeinsam mit ihren Brüdern Georg und Andreas bildete sie den Dreigesang „Geschwister Altstetter“. Heute ist Marianne Altstetter vorwiegend als Sopransolistin bei Konzerten zu hören, wobei sich ihr Repertoire von Werken alter Musik bis hin zur modernen Musik erstreckt. Als Gesangslehrerin und Stimmbildnerin ist sie in Zusammenarbeit mit dem Ringeisen-Gymnasium Ursberg sowie am Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium in Weißenhorn tätig.

Das 40. Mariensingen am Sonntag in der Wallfahrtskirche Maria Himmel-fahrt beginnt um 14 Uhr. Mitwirkende sind diesmal das Bläserensemble Altstetter, der Männergesangverein Hegelhofen, Organist Dominik Herkommer, die Hagenrieder Zupfnudeln sowie der Mittelschwäbische Frauendreigesang. Zwischen den Musikbeiträgen spricht Pfarrer Joachim Dosch.

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