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Illertissen

10.03.2016

Musikalische Höhenflüge für Illertissen

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Der Illertisser Musikstudent Manuel Gira umrahmte den Abend an Marimbafon und mit Schlagwerk.

Fritz Unglert macht als Vorsitzender bei „Kultur im Schloss“ weiter und berichtet über zurückliegende und bevorstehende Konzerte.

Ein Festival für junge Stars und breite Bühne für große Musiker im Rückblick sowie ehrgeizige Pläne für die Zukunft – der wiedergewählte Fritz Unglert hat dem Freundeskreis für Kultur im Schloss Interessantes berichtet. Die 14. Mitgliederversammlung in der Schranne in Illertissen war gut besucht und wurde von Manuel Gira, einem der jungen Stars, an Marimbafon, kleiner Trommel und Percussion musikalisch untermalt.

Die Wahlen des Vorstands verliefen einstimmig und per Akklamation, wobei bis auf Beisitzerin Trixi Becker alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt wurden.

Fürs vergangene Jahr zog Vorsitzender Fritz Unglert eine Bilanz strahlender Musikerlebnisse, zum Beispiel mit der Pianistin Sa Chen im Barocksaal oder dem Ulmer Ensemble Saxofourte in der Schranne. Schnell ausgebucht waren Kulturreisen nach Venedig ins Opernhaus La Fenice. Beim Festival „Junge Künstler – Stars von morgen“ traten unter anderen Nachwuchsmusiker aus Illertissen und Ulm auf. Als weitere Besonderheit galten die von den Künstlern kostenlos angebtonenen Workshops für interessierte Musikschüler. Das Festival fand finanzielle Unterstützung bei Stadt, Landkreis, Bezirk und privaten Sponsoren. Schatzmeister Lorenz von Kress bescheinigte dem Freundeskreis ausgeglichene Finanzen.

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Zahlreiche Medien würden inzwischen über Veranstaltungen von „Kultur im Schloss“ berichten, so Unglert. Die 338 Mitglieder des Freundeskreises kämen bis aus Zusmarshausen, Ulm oder Blaustein, alle 14 neue Kulturfreunde im vergangenen Jahr. Um ihr Publikum rechtzeitig zu informieren, würden 9000 Programme verteilt und 3000 Briefe verschickt. Über die Arbeit des Freundeskreises für die Kunst sagt Unglert: „Wir sind Kulturmanager, Konzertveranstalter, Konzertagentur und Förderverein in einem.“ Um sich eine Vorstellung zu machen, zählte Unglert beispielhaft Namen auf wie Jürgen Bumiller (Werbematerial), Manfred Wieser (Homepage), Max Kanz (Bewirtung), seine Frau Renate Unglert (Telefondienste) oder Heimatverein und Hausmeister der jeweiligen Konzertsäle. Nicht aus Zeitvertreib würden sie so handeln sondern Ziele verfolgen: „Unsere Aufgabe ist es, Kultur zu machen für die Menschen in unserer schönen Stadt und für die Region, denn unsere Kultur ist auch Bildung in Vollendung.“

Der Ausblick aufs zweite Halbjahr sowie erste Termine für 2017 klingen vielversprechend: Zum dritten Mal soll im Herbst das Festival für junge Künstler stattfinden, unter ihnen ein Violinschüler von Anne-Sophie Mutter oder ein mit dem ARD-Preis gekröntes Klavier-Duo. Für ihren Auftritt in der Kollegsfesthalle muss ein zweiter Steinway-Flügel aus München angemietet werden. Das Jahr klingt mit dem Münchner Kammerorchester aus und den Auftakt zu 2017 übernimmt das dann 50 Jahre bestehende ungarische Kodály-Quartett.

Bei so viel in Aussicht gestellter Musik versäumte es Unglert nicht, ein zentrales Kulturzentrum in der Innenstadt zu postulieren: „Illertissen braucht für alle öffentlichen Veranstaltungen in Kultur, Politik und Gesellschaft eine eigene Stadthalle.“ Bürgermeister Jürgen Eisen zeigte sich in seinen Grußworten für das Anliegen aufgeschlossen.

Gerade, als ob er dies unterstreichen wolle, zauberte der Illertisser Musikstudent Gira auf dem Schlagwerk mit seinen Händen mal betörende Klangbilder, mal Klassisches wie eine Lautensuite von Bach oder den Libertango von Astor Piazzolla.

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