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Babenhausen

15.05.2019

Musikalisches Geschenk – nicht nur für Mütter

Das Trio „Er, du und ich“ spielte ein Muttertagskonzert im Rössle-Saal. Das Bild zeigt (von links) Peter Möst, Gabriel Neumann und Matthias Neumann.
Bild: Claudia Bader

Das Trio „Er, du und ich“ spielt im Rahmen der Babenhauser Kulturtage ein Konzert im Rössle-Saal. Wie es das Publikum einbezieht.

Solche Söhne wünschen sich viele Mütter: gut gelaunt, charmant und musikalisch. So wie es Peter Möst und die Brüder Gabriel und Matthias Neumann sind, die zusammen das Trio „Er, du und ich“ bilden. Im Rahmen der Babenhauser Kulturtage präsentierten die drei jungen Musiker aus der Region ein Muttertagskonzert, das sowohl weibliche als auch männliche Zuhörer begeisterte. Am Ende eines zweistündigen Programms hätten die zahlreichen Besucher im Saal des Gasthauses Rössle noch länger zuhören können.

Denn „Er, du und ich“ verstanden es von Anfang an, das Publikum einzubeziehen und bei Laune zu halten. Obwohl die meisten der zu Begleitung von E-Piano, Gitarre und Cajon sowie teilweise dreistimmig gesungenen Songs bereits zu Jugendzeiten ihrer Eltern aktuell waren und deshalb älter sind als die drei Musiker selbst, zeigten sich diese in ihrem Element. Denn sie haben sich von den regelmäßig im Radio gehörten Lieblingstiteln aus 50 Jahren Musikgeschichte inspirieren lassen.

Mit spürbarer Freude an ihrer „handgemachter Musik“ machten die drei Männer zum Beispiel die Oldies „Lola“ von The Kinks, „All you need is love“ von den legendären Beatles oder auch „Mighty Quinn“ von Manfred Mann für die Zuhörer zum Erlebnis. Und unter dem historischen Gebälk des Rössle-Saals in Babenhausen fühlte sich manch älterer Besucher beim Klang deutscher Oldies wie „Liebeskummer lohnt sich nicht“ oder „Schöner, fremder Mann“ in die eigene Jugend zurück versetzt.

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Speziell für die im Saal anwesenden Müttern brachte das Trio gefühlvolle Lieder wie „Weilst a Herz hast wie a Bergwerk“ von Rainhard Fendrich oder „So liab hob i di“ von Andreas Gabalier zum Klingen. Dazwischen hatten „Er, du und ich“ auch fetzige Titel im Repertoire. Mitklatschen und Füßewippen waren für die Zuhörer selbstverständlich.

Aber auch auf andere Weise wurde das Publikum in das Konzert einbezogen. Viele Zuhörer nahmen das Angebot, Fragen und Wünsche aufzuschreiben, gerne an. Die sich zwischen Musikern und Gästen entwickelnde Kommunikation sorgte für eine lockere Atmosphäre und zusätzliche Bereicherung des Abends.

Anhaltender Applaus und zwei Zugaben – „Freiheit“ von Marius Müller-Westernhagen und der berühmte „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel beendeten einen Abend, den wohl nicht nur Mütter als Geschenk empfanden.

Weitere Programmpunkte der Kulturtage haben bereits stattgefunden:

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