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Wahl

20.02.2018

Musiker vertrauen voll auf Kaiser

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Marita Kaiser

Die ehemalige Bürgermeisterin Illertissens bleibt an der Spitze des hiesigen Bezirks. Sie erhält 100 Prozent der Stimmen – und äußert eine außergewöhnliche Bitte an die Orchester

Marita Kaiser bleibt Vorsitzende des Bezirks acht Illertissen im Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM): Bei der Bezirksversammlung in Jedesheim wurde sie mit 100-prozentigem Votum wiedergewählt. Jeweils einstimmig bestätigten die Versammelten auch zweiten Vorsitzenden Andreas Gschwind sowie Bezirksdirigentin Daniela Czech und ihren Stellvertreter Erhard Schneider im Amt. Jugendleiter Helmut Kratschmann wird künftig von Sabrina Botzenhart unterstützt. Während Schriftführer Thomas Rogg wiedergewählt wurde, löst Josef Deutschenbaur Schatzmeisterin Anna Joser ab.

Komplettiert wird der Vorstand von Medienbeauftragtem Markus Briglmeir sowie den Beisitzern Erwin Bachhofer, Katharina Äbtle, Tobias Schiller und Christina Wirth (neu). Die Kasse wird künftig von Florian Zanker und Markus Pfister geprüft.

Bezirksvorsitzende Kaiser lobte die Jugendarbeit der Musikvereine. In ihrem Rückblick zählte sie gelungene Veranstaltungen auf, darunter die Wertungsspiele und das gelungene Konzert des Bezirksjugendorchesters in Vöhringen. Beim Landesentscheid in Würzburg waren Tabea Weikert aus Gannertshofen, Katharina Bucher von der Stadtkapelle Vöhringen sowie Antonia Schaser und Jakob Gschwind von der Stadtkapelle Illertissen erfolgreich. Beim Kammermusikwettbewerb wurde das Querflötentrio der Musikgesellschaft Illereichen-Altenstadt Verbandssieger. Auch bei den Frühjahrs-, Herbst- und Weihnachtskonzerten zeige sich laut Kaiser die „hervorragende Musikqualität“ der Kapellen im Bezirk acht.

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Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Bezirks sechs, Markus Weiß, habe Ehrenjugendleiter Josef Heil erreichen können, dass die im Randgebiet des Bezirks acht beheimatete Musikkapelle Kettershausen in die Förderung des Unterallgäu einbezogen wurde. Diese sei jedoch nicht mit der hohen Unterstützung des Kreises Neu-Ulm vergleichbar.

Dann trug Kaiser ihren Musikern ein außergewöhnliches Anliegen vor. Dafür gibt es zwei Gründe: Das 100. Gründungsjubiläum des Freistaats, das heuer gefeiert wird und die Bayerische Verfassung, die 200 Jahre alt werde. Deshalb bat die alte und neue Bezirksvorsitzende die Blasorchester, nach jedem Auftritt die Bayernhymne zum Klingen zu bringen.

In Vertretung von Bezirksdirigentin Daniela Czech appellierte Stellvertreter Erhard Schneider an die Blasorchester, sich rege an den anstehenden Wertungsspielen des Bezirksmusikfestes in Jedesheim zu beteiligen. Bezüglich der Ausbildung von Dirigenten sollten sich die Kapellen nicht vom Allgäu-Schwäbischen Musikbund entfernen, bat Schneider.

Bezirksjugendleiter Helmut Kratschmann gab die Termine für die anstehenden Bläserprüfungen 2018 bekannt: D1 am 10. November in Tiefenbach, D2 am 17. März in Kellmünz sowie D3 am 24. März und 17. November in Krumbach. „Blasmusik und Chorgesang tragen dazu bei, dass sich die Menschen in ihrer Heimat wohlfühlen,“, sagte stellvertretender Landrat Herbert Pressl. Deshalb werde der Landkreis seine Förderung der Jugendarbeit auch künftig nicht zurückfahren. Bürgermeister Jürgen Eisen bedankte sich bei den Musikkapellen und gratulierte dem Musikverein Jedesheim als ältestem Verein der Stadt zum anstehenden Jubiläum: Heuer soll das 325-jährige Bestehen gefeiert werden.

Der Bezirk Illertissen sei zwar der zweitkleinste, aber auch einer der aktivsten im ASM, sagte stellvertretender Präsident Helmut Lohner. Mit der gemeinsam gesungenen Bayernhymne ließen die Jedesheimer Musikanten, die zur Feier ihres Geburtstags das Bezirksmusikfest 2018 ausrichten, dann die Bayernhymne durch den Saal klingen.

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