1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. Nach Missverständnis: Pfarrhaus kann umgebaut werden

Babenhausen

22.04.2019

Nach Missverständnis: Pfarrhaus kann umgebaut werden

Nach drei Sitzungen und offenbar einem Missverständnis bekommt die Katholische Kirchenstiftung St. Andreas nun grünes Licht für den Umbau des Pfarrhauses in Babenhausen.
Bild: Beier (Archivbild)

Nach drei Sitzung gibt der Marktrat Babenhausen grünes Licht. Offenbar war man zuvor von falschen Annahmen ausgegangen

Nach drei Sitzungen und offenbar einem Missverständnis wegen des Bauantrags bekommt die Katholische Kirchenstiftung St. Andreas nun grünes Licht für den Umbau des Pfarrhauses am Marktplatz in Babenhausen. Wie berichtet, soll das Gebäude teils umgestaltet werden, da im Spätsommer der neue Pfarrer dort einziehen wird.

Der Antrag war zunächst im Bauausschuss und danach zweimal in großer Runde im Marktrat diskutiert worden. Grund dafür waren die Parkplätze, die die Kirchenstiftung nachweisen muss. Denn mit der Nutzung eines Gebäudes hängt stets zusammen, wie viele Stellplätze dort vorhanden sein müssen, etwa für Mitarbeiter, Bewohner und Besucher. Das soll Engpässen und gefährlichen Verkehrssituationen vorbeugen.

Zwei Wohnungen sind vorgesehen

Laut Bauantrag sollen sich nach dem Umbau im Erd- und Obergeschoss Büro- und Verwaltungsräume befinden. Das Obergeschoss beherbergt zudem eine kleine Wohnung. Im Dachgeschoss soll eine zweite, größere entstehen.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Zunächst hatte es geheißen, dass die Kirchenstiftung im Zuge des Umbaus nicht genügend Parkplätze nachweisen kann. Die Bauherrin müsse entweder noch mehr Plätze als geplant schaffen oder – weil die Lage am Hang und an der B300 das schwer macht – welche von der Marktgemeinde „ablösen“. Doch diese erste Berechnung basierte offenbar auf falschen Annahmen. Denn wie sich allmählich herausstellte, war der Bestand nicht richtig im Bauantrag vermerkt.

Die Verwaltung recherchierte und warf einen Blick in den Genehmigungsbescheid aus dem Jahr 1959. Das diente dazu, die bisher zugelassene Nutzung des Gebäudes mit der künftigen zu vergleichen. Und so stellte sich heraus, dass sich diese gar nicht so sehr ändern wird, wie angenommen und dass die Kirchenstiftung genügend neue Parkplätze schafft und nachweist. (stz)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren