Newsticker

Drosten warnt: Corona-Lage könnte sich auch in Deutschland zuspitzen
  1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. Neue Bühne und viele Hundehaufen

26.03.2009

Neue Bühne und viele Hundehaufen

Unterroth Viele Zahlen, viele Bilder: Mit einer umfangreichen Präsentation hat Bürgermeister Gerhard Struve die Unterrother in einer Bürgerversammlung über die Belange der Gemeinde informiert. Danach hatten die Bürger das Wort. Einige Themen: die geplante Vereinshalle, Mittagsbetreuung im Kindergarten und Hundehaufen in den Feldern.

20 Sitzungen, 224 Tagesordnungspunkte, 131 Beschlüsse und ein 190 Seiten starkes Protokoll: Im vergangenen Jahr hatten die Unterrother Gemeinderäte viele wichtige Themen zu besprechen. In seinem Referat hob Bürgermeister Gerhard Struve etwa das neue Baugebiet östlich des Staigwegs hervor, dessen erster Abschnitt heuer fertiggestellt wird. Die Maßnahme wird im Budget der Gemeinde einen großen Posten einnehmen. Anhand von vielen Zahlen und Bildern erläuterte Struve anschaulich den Haushaltsentwurf (siehe Info) für das Jahr 2009. Demnach sind die laufenden Ausgaben der Gemeinde, der sogenannte Verwaltungshaushalt, auf 1,36 Millionen Euro angesetzt. Für rund 962 000 Euro will Unterroth heuer investieren (Vermögenshaushalt) und dafür 411 000 Euro aus dem Ersparten nehmen.

Dunkle Wolken über idyllischer Landschaft

Das Budget sei zwar im Zeichen der Finanzkrise erstellt, dennoch sei heuer "alles in trockenen Tüchern", so Struve. Was die Zukunft bringen werde, sei wohl nur schwer vorauszusehen. Für das Ende seiner Präsentation hatte der Bürgermeister ein Bild mit Symbolcharakter gewählt: dunkle Sturmwolken, die über eine idyllische Landschaft hereinbrechen.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Dann waren die Bürger dran. Alfred Rott ärgerte sich über Hundehaufen in den Feldern: "Die Leute fahren mit dem Auto raus, lassen ihre Hunde springen und bis zwei Meter ins Feld ist dann alles vollgemacht." Rinder würden das Gras nicht mehr fressen. Ein anderer Bürger stimmte zu und brachte Verwarnungsgelder ins Spiel. Struve antwortete: "Das geht wohl nur, wenn man den Hund fotografiert, während er sein Geschäft macht." Der Bürgermeister, selbst Hundebesitzer, appellierte an die Vernunft der Tierhalter: "Tüte mitnehmen, den Kot aufheben und entsorgen."

Franz Konrad, Schauspieler bei der Theatergruppe, wollte wissen, ob die Vereinshalle ohne eine Bühne geplant werde. Dazu Struve: "Das Thema ist noch weit weg, es steht noch nichts fest." Derzeit würden lediglich Ideen gesammelt, die zu gegebener Zeit vor den Gemeinderat kämen. Luise Walser fragte, ob am Kindergarten eine Nachmittagsbetreuung für Schulkinder eingerichtet werden könne. Struve versprach, dies zu prüfen.

Alle Anfragen werden im April im Gemeinderat behandelt.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren