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Altenstadt

11.01.2019

Neue Mitarbeiter bei der Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt

Die Gemeinde Emersacker muss für den kommenden Haushalt ein Darlehen aufnehmen.
Bild: Jens Wolf, dpa (Symbol)

Im Haushalt der VG steigen die Personalkosten.

Immer mehr Mitarbeiter sorgen dafür, dass es eng wird im Altenstadter Rathaus. Und die Personalkosten steigen deutlich an. Das waren die wichtigsten Themen der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt.

Wie Kämmerin Claudia Pfisterer berichtet, sollen im Bereich von Hauptverwaltung und Kämmerei neue Stellen geschaffen werden. Beim Markt Altenstadt soll zudem eine neue Stelle für Öffentlichkeitsarbeit in der „Bürgerinfo“ im Rathaus eingerichtet werden. Dadurch soll sich auch die Vertretungssituation in den Vorzimmern in Osterberg und Kellmünz entspannen. Weiterer Hintergrund dieser neuen Stelle: Die Belastungen für die Beschäftigten und die Verstöße gegen die gesetzlichen Arbeitszeitregelungen müssen auf ein zulässiges Niveau reduziert werden.

Personalkosten der VG steigen auf mehr als eine Million Euro

Personalkosten sind der mit Abstand größte Posten im VG-Haushalt. Deren Anteil liegt bei rund 78 Prozent. Die Gehälter der Mitarbeiter und die tariflichen Lohnerhöhungen summieren sich auf etwa 1,02 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sind sie gestiegen. Im Vorjahreshaushalt waren sie mit 931000 Euro beziffert. Hauptgrund für den Anstieg ist das neugeschaffene Bauamt. Die Personalkosten für dessen Leiter, seinen Stellvertreter und eine weitere Mitarbeiterin betragen 154000 Euro.

Weil die neuen Mitarbeiter schließlich auch Platz zum Arbeiten brauchen, benötigt die VG künftig mehr Büroflächen. Deshalb müsse man bei dem bestehenden Mitvertrag über eine neue Aufteilung zwischen VG und Marktverwaltung im Altenstadter Rathaus nachdenken, sagte Kämmerin Claudia Pfisterer. Es stellt sich die Frage, welche Räume im Rathaus überhaupt für die VG zur Verfügung stehen würden. Für das Bauamt soll dort in diesem Jahr zumindest übergangsweise Platz gefunden werden.

Die Kommunen müssen eine höhere Umlage bezahlen

Der Gesamthaushalt der VG Altenstadt beträgt rund 1,43 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von rund 10,6 Prozent. Der Verwaltungshaushalt ist auf 1,32 Millionen Euro angestiegen, im Vorjahr waren es 1,23 Millionen Euro. In den Vermögenshauhalt sind rund 110000 Euro eingestellt. Trotz eines Überschusses in Höhe von 40000 Euro aus dem Haushaltsjahr 2018 steigt die VG-Umlage weiter an. 136,18 Euro werden es dieses Jahr pro Einwohner sein. Vor drei Jahre waren es noch 101,43 Euro. Auf Altenstadt entfallen mit 5073 Einwohnern zirka 690000 Euro oder 68,66 Prozent. In Kellmünz leben 1396 Einwohner. Der Markt muss also 190000 Euro an die VG abtreten. Das sind 18,89 Prozent der gesamten Umlage. Auf Osterberg entfallen bei 920 Einwohnern insgesamt 125000 Euro. Das entspricht 12,45 Prozent. Insgesamt hat die VG Altenstadt 7389 Einwohner. (sar)

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