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Illertissen

16.07.2019

Neue Wege für die Radfahrer in Illertissen

Neue Rad- und Gehwege sollen die Illertisser Straßen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer machen.

In Illertissen wird gerade viel gebaut. Davon sollen auch die Radler profitieren.

Auf Illertissens Straßen sollen neben Autos auch Fahrradfahrer und Fußgänger ihren Platz haben. An zwei Baustellen in der Vöhlinstadt wird derzeit daran gearbeitet, dass Radfahrer sicherer unterwegs sein können.

In der Friedhofstraße wird der Geh- und Radweg erweitert. Mit dem Bau dieses Teilstücks könne eine Lücke in Richtung Jugend-Freizeitgelände geschlossen werden, teilte der Leiter des Illertisser Tiefbauamts, Bernd Hillemeyr, kürzlich mit. Seit rund zehn Jahren plane die Stadt dieses Bau, erklärte er auf Anfrage. Dass es so lange gedauert hat, bis es nun los geht, liege daran, dass die Stadt erst jetzt notwendige Grundstücke kaufen konnte. Lesen Sie auch: In Illertissen darf ab Samstag geklettert werden

An anderer Stelle sind Bauarbeiter mit der Erschließung eines Bereichs südlich der Rudolf-Diesel-Straße beschäftigt. Wie Hillemeyr mitteilte, entstehe an dieser Stelle eine Stichstraße zur Erschließung weiterer Grundstücke und eine Geh- und Radwegeverbindung zur Zeppelin Straße beziehungsweise Max-Eyth-Straße. Für Radfahrer bedeutet das, dass sie nun eine sichere Verbindung westlich der Bahn haben, die von der Auer Straße bis zum Radweg entlang der Nordtangente reicht.

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Neuer Geh- und Radweg zwischen Rudolf-Diesel-Straße und Zeppelinstraße

Die Baumaßnahmen an der Friedhofstraße belaufen sich nach Schätzungen von Tiefbauexperte Hillemeyr auf rund 90000 Euro. Wie viel der neue Geh- und Radweg zwischen Rudolf-Diesel-Straße und Zeppelinstraße kostet, könne nicht genau beziffert werden, da die Arbeiten Teil der gesamten Erschließungsmaßnahme sind, zu der etwa auch der Kanalbau zählt.

Radfahrer, nicht nur in Illertissen, sondern auch in der gesamten Region, werden in den kommenden Jahren auch vom neuen Kernwegenetz profitieren. Einige Kommunen aus dem südlichen Landkreis Neu-Ulm haben sich zusammengeschlossen, um die Landwirtschaftswege in einem gemeinsamen Netz zusammenzufassen. Nach und nach sollen diese Wege nach einer Prioritätenliste saniert und auf Vordermann gebracht werden. Während das Kernwegenetz für den normalen Autoverkehr gesperrt bleibt, sollen die Wege für Radfahrer freigeben werden. An dem Kernwegenetz beteiligen sich neben Illertissen auch Unterroth, Oberroth, Roggenburg, Buch, Osterberg, Kellmünz und Altenstadt.

Tiefbauamtsleiter Bernd Hillemeyr kündigt an, auch bei weiteren Planungen in Illertissen den Fahrradverkehr im Kopf zu behalten. So sei es auch in der Vergangenheit üblich gewesen. Er sagte: „Illertissen ist eine Stadt mit überdurchschnittlich hohem Fahrradverkehr. Den muss man weiter unterstützen.“

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