Newsticker
RKI meldet 8103 Neuinfektionen und 96 Tote
  1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. Neuer Gehweg soll Sicherheit im Straßäcker in Buch verbessern

Buch

22.02.2021

Neuer Gehweg soll Sicherheit im Straßäcker in Buch verbessern

Eine 1,5 Meter breite Gehwegverbindung soll vom Bauernfeldweg Richtung Osten abbiegen, südlich der Fuggerstraße vorbei am Verbrauchermarkt bis zur Obenhauser Straße führen.
Bild: Claudia Bader

Plus Der Bucher Marktrat ist mit seinen Plänen für das Wohngebiet "Straßäcker" einen wichtigen Schritt weitergekommen. Wie der aussieht, zeigt ein Überblick.

In Buch soll neuer Wohnraum entstehen: Die Verwirklichung des Bebauungsplans „Straßäcker“ im Norden der Gemeinde ist nun weiter vorangekommen. Hier ein Blick auf die Lage.

Nach detaillierten Erläuterungen durch Architekt Thomas Häußler vom Büro Zint und Häußler hat der Marktrat bei seiner Sitzung die von der Verwaltung nach Abwägung der Stellungnahmen von Öffentlichkeit, Behörden und Trägern öffentlicher Belange vorgeschlagenen Änderungen beschlossen. Wichtigste Ergänzung: Eine Gehwegverbindung, die vom Bauernfeldweg aus südlich der Fuggerstraße verläuft, soll die Verkehrssicherheit um das Wohngebiet verbessern.

Mischgebiet in Buch wird nun zum Wohngebiet

Der Bebauungsplan Straßäcker sieht vor, das bestehende, 1,25 Hektar große Mischgebiet westlich des Verbrauchermarktes in ein allgemeines Wohngebiet umzuwandeln, in dem neben Einfamilien- auch dreigeschossige Mehrfamilienhäuser entstehen können. Die Gewerbegebietsfläche nördlich der Fuggerstraße wird zum Mischgebiet umgewidmet. Auf Anregung eines Einwenders hat der Markt den für den Bau einer 1,5 Meter breiten Gehwegverbindung notwendigen Grund erworben. Der Weg soll vom Bauernfeldweg Richtung Osten abbiegen, südlich der Fuggerstraße vorbei am Verbrauchermarkt bis zur Obenhauser Straße führen und den Ringschluss zum Radweg bilden. Die Abwägungen und Ergänzungen des Bebauungsplans wurden vom Marktrat einstimmig verabschiedet. Der Satzungsbeschluss fiel gegen die Stimmen der zwei anwesenden UWG-Räte Franz Eberl und Jens Friedrich.

Wohnraum ist gefragt – auch in Buch suchen Bürger nach Bauplätzen.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbolfoto)

Der Tausch von Leuchten- und Leuchtmitteln auf Basis der LED-Technik soll dem Markt Buch aufgrund des geringeren Stromverbrauchs bei der Straßenbeleuchtung eine jährliche Kostenersparnis von rund 450 Euro bringen. Deshalb entschied sich der Marktrat einstimmig für den Abschluss eines entsprechenden Vertrags mit den Lechwerken Augsburg. Aufgrund der Vergütung für den bestehenden Vorvertrag von ebenfalls 400 Euro jährlich ergebe sich ein Saldo von 850 Euro zugunsten der Kommune und der Umwelt, erläuterte Bürgermeister Markus Wöhrle. Bei allen Leuchten sei zudem eine Absenkung der Leuchtstärke – ab 21 Uhr auf 70 Prozent und von Mitternacht bis 5 Uhr auf 50 Prozent – vorgesehen. Die im Gemeindegebiet noch vorhandenen Überhangleuchten sollen erst im Zuge von Straßenausbaumaßnahmen ausgetauscht werden.

Kostenübernahme bei Feuerwehreinsätzen wird neu geregelt

Ebenfalls einstimmig entschied sich der Marktrat für die vorliegende Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen der gemeindlichen Feuerwehren. Anlass für diesen Beschluss sei eine Mustersatzung, die das Bayerische Staatsministerium des Innern im November 2020 samt Orientierungszahlen für das Pauschalsätzeverzeichnis errechnet habe, informierte Bürgermeister Wöhrle. Würde man dem Vorschlag des Staatsministeriums uneingeschränkt folgen, bedeute das bei Inanspruchnahme bei den Streckenkosten eine Erhöhung von rund 30 Prozent und bei den Ausrückestundenkosten von 42 Prozent. Da der Markt Buch keine eigene Kalkulation angestellt habe, würde die Übernahme dieser Sätze im Falle einer Klage rechtliche Unsicherheiten mit sich bringen. Deshalb habe sich die Verwaltung dafür entschieden, die Kosten für Strecken und Ausrückestunden im Durchschnitt beider Parameter um 35 Prozent zu erhöhen, erläuterte der Bürgermeister.

Lesen Sie auch:

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren