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03.07.2010

Neuer Mann im Vorstand der VR-Bank

Der Alte: Rainer Jungmann verlässt den Vorstand Ende dieses Jahres.
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Der Alte: Rainer Jungmann verlässt den Vorstand Ende dieses Jahres.

Weißenhorn Bei einem Treffen der Vertreter der VR-Bank Neu-Ulm/Weißenhorn hat sich das neue Vorstandsmitglied Dr. Wolfgang Seel vorgestellt. Der 39-jährige Betriebswirtschaftler leitet derzeit die Firmenkunden-Bank der Volksbank Allgäu-West und wird ab Oktober in Weißenhorn sein.

Seel lernte bei der Volksbank in Biberach, studierte Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Bankenwirtschaft. Danach absolvierte Seel Bankenführungsseminare, machte seinen Abschluss als Master of Business Administration in Berlin, New York und Mailand und promovierte. Während seines Studiums arbeitete Wolfgang Seel stets in Banken, weshalb er bislang eine 20-jährige Berufserfahrung in den Vorstand der VR-Bank nach Weißenhorn mitbringt. Über sich selbst sagte er in der Versammlung: "Nur wer brennt, kann andere entzünden."

Ende des Jahres in den Ruhestand

Vorstandsmitglied Rainer Jungmann wird Ende 2010 in den Ruhestand gehen. In einer Rede vor den Vertretern ging er auf den staatlichen Rettungsfonds zur Rettung der Banken ein: "Es ist unfair, dass alle in einen Topf geworfen werden." Die VR-Bank habe keine Gelder in Anspruch genommen. "Wir sind eine sichere Bank." Die VR-Bank Weißenhorn wird eine Dividende von 5,5 Prozent - insgesamt 420 000 Euro - an ihre Mitglieder ausschütten. In der Versammlung der Vertreter in Vöhringen ging es auch um die Fusion der VR-Bank Neu-Ulm/Weißenhorn mit der Immobilien- & Versicherungs-GmbH. Die Immo-Gesellschaft war 1974 gegründet worden, um Provisionen für den Verkauf von Versicherungen abschöpfen zu können. Dies ist inzwischen unnötig - die Versicherungen bezahlen diese auch an Banken. Die Vertreter stimmten der Fusion einstimmig zu.

Neuer Mann im Vorstand der VR-Bank

Gesellschaft wird ohne Abstriche übernommen

Die Gesellschaft werde ohne Abstriche übernommen, sagte Tanja Manhart, Vorstandsassistentin der VR-Bank gegenüber unserer Zeitung: "Für die Mitarbeiter ändert sich nichts." (caj)

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