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15.02.2018

Neuer Wohnraum im Ortskern

Dieser Hof soll einer Wohnanlage weichen.

Babenhauser Marktrat segnet Bauantrag ab

Der Ortskern von Babenhausen könnte sich bald wandeln: Eine Hofstelle an der Schrannenstraße – einer zentralen Achse zwischen Rathaus und historischem Rössle-Gebäude – soll abgerissen werden und einem Neubau mit acht Wohnungen weichen. Der Bauantrag eines Unternehmens war kürzlich Thema im Marktgemeinderat. Das Gremium gab sein Einverständnis. Das geplante Gebäude soll dabei ähnlich groß sein wie das bisherige.

Wie berichtet, hatte der Bauherr bereits im vergangenen Jahr einen Vorbescheid beantragt, was im Dezember im Marktgemeinderat besprochen wurde. Da die Abstandsflächen auf dem eigenen Grundstück laut damaligem Plan nicht eingehalten wurden, beantragte der Bauherr, von dieser Vorgabe abweichen zu dürfen. Da das Bauvorhaben von der Sanierungssatzung der Marktgemeinde betroffen ist, wurde die Stellungnahme eines Stadtplaners eingeholt. Nach dieser sollte der Bauherr auf einen innen liegenden Balkon im Dachgeschoss und einen freistehenden Balkon an der südwestlichen Ecke des geplanten Gebäudes verzichten. Der Bauherr zog seinen Antrag auf den Vorbescheid in Folge zurück.

Nun lag dem Marktrat ein Bauantrag vor – mit anderer Planung. Die Abstandsflächen sollen demnach eingehalten werden: Denn die Lage des geplanten Gebäudes wurde verändert. Es soll nun auf der Südseite des Grundstücks stehen – dort, wo vorher neun Parkplätze vorgesehen waren. Diese wurden stattdessen laut Plan nach Norden verlegt.

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Zudem soll die Immobilie etwas kleiner ausfallen als ursprünglich geplant: Sie soll nur rund 16 statt 19 Meter lang sein. Die geplante Breite bleibt bei rund zwölf Metern, die Höhe bei etwas mehr als elf Metern – damit bleibt die Wohnanlage niedriger als das „Rössle“ (mit rund 14,7 Meter). Der innen liegende Balkon fiel in der neuen Planung weg, der freistehende blieb bestehen.

Der Marktgemeinderat stimmte dem Bauantrag geschlossen zu. Die Voraussetzung, dass sich das Gebäude in die Umgebung einfügen muss, sei erfüllt, sagte Bürgermeister Otto Göppel stellvertretend für die Verwaltung. Auch ausreichend Stellplätze seien nachgewiesen. Die Prüfung der Abstandsflächen sei nicht Aufgabe der Gemeinde. (stz)

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