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Beschluss

26.02.2018

Neues Gewerbegebiet für Buch

Im Norden der Gemeinde sollen sich künftig Firmen ansiedeln. Das Gebiet beschäftigt den Marktrat seit einigen Jahren

Zwischen Fuggerstraße und Staatsstraße entsteht im Markt Buch ein neues Gewerbegebiet. Es soll die Ansiedlung von Betrieben sowie die Erweiterung des Spektrums an Nahversorgung für die Bürger vor Ort ermöglichen. Bei seiner jüngsten Sitzung beschloss der Marktrat die Aufstellung des Bebauungsplans „Gewerbepark Buch-Obenhausen“ sowie die dafür notwendige Änderung des Flächennutzungsplans. Auch die Planungsleistungen in Höhe von rund 32000 Euro wurden vergeben.

Im gemeindlichen Flächennutzungsplan sei der Bereich zwischen Fugger- und Staatsstraße derzeit überwiegend als landwirtschaftliche Nutzfläche dargestellt, informierte Bürgermeister Roland Biesenberger ( CSU). Für die beabsichtigte Überplanung des Gebiets seien eine Überarbeitung des Flächennutzungsplans sowie die Aufstellung eines Bebauungsplans notwendig. Der „Gewerbepark Buch-Obenhausen“ soll eine Fläche von rund 2,9 Hektar bieten. Die Änderung des Flächennutzungsplans beziehe sich auf ein Gebiet von 14,1 Hektar.

Laut Biesenberger beschäftige der Bereich zwischen Staatsstraße und Fuggerstraße den Marktrat schon seit vielen Jahren. Immer wieder habe das Gremium über diese auch als „Trenngrün“ bezeichnete „Durchlüftungszone“ diskutiert, zumal diese Deklarierung die städtebauliche Entwicklung des Ortes nach Norden stets verhindert habe. Aufgrund des Bedarfs an Gewerbegrundstücken zur Ansiedlung von Betrieben habe sich der Marktrat bereits bei seiner Sitzung am 9. September 2010 einstimmig dafür ausgesprochen, beim Regionalverband Donau-Iller eine neue Bewertung der Durchlüftungszone beziehungsweise deren Aufhebung zu beantragen.

Bei Beratungen über die Weiterentwicklung des Rahmenplans Buch-Nord habe der Marktrat im September 2014 dann beschlossen, durch eine Überarbeitung die Grundlage für ein Zielabweichungsverfahren hinsichtlich des festgesetzten Trenngrüns zu schaffen. Einen weiteren Schritt zur Beseitigung der Durchlüftungszone habe die Gemeinde im Jahr 2016 unternommen. Im Juli wurde von den Behörden eine Nutzungsänderung der Lagerhallen westlich der Gewerbestraße genehmigt. Diese waren damit nicht mehr als landwirtschaftliche, sondern als Gewerbehallen deklariert. Damit wurde die bereits nicht mehr existierende Durchlüftungsfunktion der Fläche auch formal aufgegeben, so Biesenberger.

Die Beschlüsse zur Aufstellung des Bebauungsplans mit paralleler Flächennutzungsplanänderung sowie die Vergabe der Planungsleistungen fasste der Marktrat gegen jeweils eine Stimme.

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